Anne-Marie und die Schokoladenfabrik
Donnerstag, 31. Mai 2007
Sie trägt eine schokoladenbraune Schürze samt schokoladenbrauner Umhängetasche: Anne-Marie Bosson, zierlich, dunkle Locken, schmales Gesicht, ist eine der Hüterinnen der Cailler Schokoladenfabrik und sie führt ihre Besucher mit viel Charme auf den Weg der sinnlichen Genüsse. Vor lauter Begeisterung werden selbst Senioren wieder zu Kindern und können sich freuen wie Charlie in der Schokoladenfabrik. Nur der schrille Willi Wonka fehlt noch, um die Illusion perfekt zu machen.
Wallis-Info
Donnerstag, 31. Mai 2007
Anreise: Mit dem Auto die Autobahn und den Pfändertunnel bei Bregenz nach Bern, weiter in Richtung Fribourg und von da über Bulle nach Charmey. Von Charmey am besten über die Autobahn Richtung Lausanne bis zum Abzweig Yverdon und von da bis zur Ausfahrt Orbe/Vallorbes. Romainmotier ist am leichtesten über Vallorbes zu erreichen.
Im Wasserreich: Wandern und Baden in der Schweizer Provinz
Donnerstag, 31. Mai 2007
Das Wasser kommt von oben. Da sage noch einer, es sei zu trocken in unseren Breiten. Der Himmel hat seine Schleusen geöffnet. Der Regen fällt stetig vie ein dicker grauer Vorhang. Die Bäche sind angeschwollen, die Wasserfälle donnern mit Wucht zu Tal, in den Wiesen haben sich kleine Teiche gebildet und von den Bergen rinnen Bäche, die sich tief in die feuchte Erde graben. Kein Mangel an Wasser in den Schweizer Bergen rund um das mittelalterliche Örtchen Gruyere* im Wallis.
Dolomiten: Wandern in der vierten Dimension
Dienstag, 29. Mai 2007
![]() | (Buch) Autor: Ernst Vogt, Stefan Frühbeis, Andrea Zinnecker, Georg Bayerle, Thomas Hainz Verlag: Blv Buchverlag Erschienen am: 2007-05 Seiten: 118 ISBN: 3835401033 |
Die Bergsteigerredaktion des Bayerischen Rundfunks hat einen besonderen Zugang zu den Dolomiten, die der welterfahrene Südtiroler Grenzgänger Reinhold Messner als die schönsten Berge der Welt bezeichnet. Und diesen Zugang wollen Ernst Vogt, Stefan Frühbeis, Andrea Zinnecker, Georg Bayerle und Thomas Hainz den Lesern ihres Dolomiten-Wanderbuches erschließen, indem sie teilhaben lassen an ihren ganz persönlichen Wandererlebnissen.
Stirnguss und Schokoladenbad: Warum Wellness immer noch Konjunktur hat
Mittwoch, 16. Mai 2007
Es muss ja was dran sein, am Wellness-Boom. Wenn schon Google 165 Millionen Seiten zu dem Begriff aufweist (für Erholung gibt’s gerade mal 14 Millionen). In der touristischen Runde München gingen Experten auf die Suche nach den Gründen.
Skifahren in den Dolomiten: Dem Himmel so nah
Montag, 14. Mai 2007
Der mächtige Sellastock hat die graue Wolkenmütze tief heruntergezogen. Der kalte Wind pustet den Skifahrern eiskalte Schneenadeln ins Gesicht. Nur die wolligen, schottischen Hochlandrinder unterhalb der Friedrich August Hütte halten dem Stürmen stoisch Stand. Wir suchen Schutz in der Wärme der Hütte, während draußen ein Schneeriese zu toben scheint. Ich denke an Langkofel, den diebischen Riesen, der von seinesgleichen zur Strafe in einen Berg verwandelt wurde. An Tagen wie diesem, wenn der Wind den Schnee fast waagrecht vor sich her treibt und eine blasse Sonne hinter dem Nebelschleier hervorblinzelt, werden solche Geschichten lebendig. Wenn die Wolkenvorhänge aufreißen, haben die bleichen Berge ihren dramatischen Auftritt. Die Dolomiten, jene schroffen, schartigen Felsspitzen, die dem Himmel so nah zu kommen scheinen, haben von jeher die Fantasie der Menschen bewegt.
Russland Hören: Sehnsucht nach der russischen Seele
Montag, 14. Mai 2007
![]() | (Book) Autoren: Antje Hinz, Rolf Becker Verlag: Silberfuchs Erschienen: 2007 |
Ivana Jeissing: Unsichtbar - Auffällig unauffällig
Montag, 14. Mai 2007
![]() | (Buch) Autor: Ivana Jeissing Verlag: Diogenes Erschienen am: 2008-07 Seiten: 222 ISBN: 3257237146 |
„Ich habe noch nie in meinem Leben jemanden so … Unvorhandenen … getroffen wie Sie.“ Nicht gerade ein Kompliment, das der smarte Peter der jungen Jane macht. Auch später wird es nicht besser, als er sie mit einem Gemälde von Picasso vergleicht, auf dem kaum Gesichtszüge zu erkennen sind. Trotzdem heiratet die Designerin den Mann mit dem Aktenkoffer, weil sie glaubt, durch die Ehe der eigenen Bedeutungslosigkeit entfliehen zu können. Die Österreicherin Ivana Jeissing spürt in ihrem ebenso unterhaltsamen wie nachdenklich machenden Roman „Unsichtbar“ den Mühen der weiblichen Selbstfindung nach.
Infos zu Dubai und Oman
Freitag, 11. Mai 2007
Einreise: Die neben dem Reisepass benötigten Visa gibt es für rund 13 Euro bei der Einreise.
Anreise: Emirates, die nationale Airline von Dubai, fliegt täglich von Frankfurt, München, Düsseldorf und Hamburg nach Dubai und weiter nach Muskat. Gulf Air erreicht Muskat täglich von Frankfurt aus über Bahrein. Andere Verbindungen z.B. mit Lufthansa im Reisebüro.
Marc Levy: Der Mann, den die Frauen lieben
Freitag, 11. Mai 2007
In Deutschland ist derzeit sein sechstes Buch „Wenn wir zusammen sind“ auf dem besten Weg zum Bestseller, in Frankreich kommt in Kürze sein siebtes Buch „Kinder der Freiheit“ auf den Markt und in der Türkei begleitet er die Herausgabe seines vierten Romans „Bis ich dich wieder sehe“. Marc Levy allerorten. Selbst in Vietnam, in Korea und in Thailand werden die Bücher des französischen Kuschelautors gern gelesen. Vor allem die Frauen liegen dem gut aussehenden 46-Jährigen zu Füßen. Der Mann ist ein Phänomen: Mit Anfang 20 schon Unternehmer und nach einem Absturz erneuter Aufstieg in die Liga der Besserverdiener, Bestsellerautor, allein erziehender Vater eines 17-jährigen Sohnes, begeisterter Koch. Was immer Marc Levy anpackt, scheint Erfolg zu haben. Wir trafen den weit gereisten Bestsellerautor in seiner derzeitigen Wahlheimat London.
Dubai und Oman: Superlative und Märchen
Freitag, 11. Mai 2007
Die Welt schrumpft. 300 Inselchen sind es, die vor der Küste von Dubai die Form der Welt nachbilden und die den Herrscher des Wüstenemirats zum Weltenschöpfer machen. Das gefällt dem visionären Sheik Mohammed bin Rashid al Maktoum, der vor keinem Superlative zurückschreckt. „Hier entsteht Geschichte“ heißt es etwa großspurig am Burj Dubai, der auf alle Fälle der höchste Turm der Welt werden soll, höher als Taipeh 101, immerhin schon stolze 508 Meter hoch. Rund 350 Meter haben die Bauarbeiter, die rund um die Uhr arbeiten, den Burj Dubai schon in die Höhe geschraubt. Damit überragt er die bisher höchsten Wolkenkratzer Dubais, die Emirates Towers. Ich staune Bauklötze beim Anblick all der Kräne, die in den blauen Himmel über Dubai ragen.
Der Urlaub - ein Kinderspiel
Donnerstag, 10. Mai 2007
![]() | (Buch) Autor: Ilka Sokolowski, Claudia Toll Verlag: Beltz Erschienen am: 2007-03 Seiten: 94 ISBN: 3407753365 |
Dass Kinder bei der Urlaubsplanung besonders wichtig sind, ja dass sie oft sogar die Wahl des Urlaubsziels entscheidend beeinflussen, hat sich inzwischen sogar bis zu den Veranstaltern herumgesprochen. Da lag es ziemlich nahe, Kinder auch als Leser von Reiseführern ernst zu nehmen. Beltz & Gelberg hat erstmals eine Reihe von Kinder-Reiseführern auf den Markt gebracht, die auch die spielerischen Seiten des Urlaubs berücksichtigen.
Apulien Info
Dienstag, 8. Mai 2007
Anreise: z.B. mit TUIfly direkt nach Bari ab 19,99 Euro. Dort am besten per Mietwagen durch Apulien. Kleinwagen ab 229 Euro pro Woche.
Unterkunft: Neben Hotels in den Städten auch Agriturismo und Zimmer in Landgütern (Masseria), z.B. Masseria Marzalossa nahe Bari (DZ ab 109 Euro, es gibt auch Packages mit Kochkurs, Ausflügen und mehr). Übernachtungen in Trulli vermittelt www.trullicountryhouse.com Es gibt auch Ferienanlagen am Meer wie Alimini Village nahe Otranto, vor allem für Familien geeignet (Appartement für zwei Erwachsene und ein Kind in der Vor- und Nachsaison ab 400 Euro pro Woche, Vorsicht: in der Hauptsaison kann der Preis bis aufs Dreifache hochschnellen): www.aliminivillage.it
Apulien: Der Geschmack eines alten Landes
Dienstag, 8. Mai 2007
„Du komm her, mach’ mal“, Anna in weißem Kittel und weißem Häubchen auf dem dunklen Haar drückt dem Gast resolut das scharfe Messer in die Hand, mit dem sie gerade Basilikum zerkleinert hat. Die 55-jährige Apulierin spielt die Hauptrolle im Kochkurs der Masseria Marzalossa, der Touristen auf dem Geschmack der süditalienischen Küche bringen will. Und Anna gibt ihr Bestes, sie knetet den Nudelteig aus Mehl, Wasser und Basilikum so kraftvoll, dass sie kein Fitness-Studio mehr braucht. Dem fertigen Teig rückt sie mit einem Nudelholz zuleibe, das sich auch in einem Film über treulose Ehemänner gut machen würde. Dünn muss er sein, der Teig für die Orecchiette, die traditionellen apulischen Nudeln, die wie Öhrchen aussehen. Anna zeigt, wie man’s macht, stülpt das Teigstückchen über ihren Daumen und formt es zu einem niedlichen Hütchen. Ihr Schüler scheitert schon daran, sein Öhrchen sieht aus als wär’s von Dali.








