Pilgern: Auszeit für die Seele

Dienstag, 12. Juni 2007

Am Ende waren sich alle einig: Pilgern hat Zukunft. Immerhin ein Viertel unserer Landsleute, die noch nie eine  Pilgerreise unternommen haben, könnten sich vorstellen, auf Wallfahrt zu gehen. Ein „Bedürfnis nach Einkehr, Spiritualität und Besinnung“ hat Bischöfin Margot Käßmann registriert und Deutschlands Komiker Nummer 1, Hape Kerkeling,  ist mit seinem Buch "Ich bin dann mal weg" über seine Erlebnisse auf dem Camino de Santiago immer noch die Nummer 1 auf der Sachbuch-Bestsellerliste. Ist pilgern wirklich in oder verbirgt sich hinter dem Trend nur eine andere Art zu wandern? Darüber diskutierten Experten im Rahmen der Touristischen Runde München.

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Krumme Touren 3: Reisen in die Nähe: Niederbayern, Böhmerwald und Donau
(Buch)
Autor: Renate Just

Verlag: Kunstmann

Erschienen am: 2007-03

Seiten: 240

ISBN: 3888974348


„Unterwegs auf Niederbayerns Straßen fährt man immer wieder mal durch eine versehrte, freudlos traktierte Landschaft“, schreibt Renate Just im Vorwort zu ihren „Krummen Touren 3“. Und trotzdem hat die Autorin 365 Seiten gefüllt mit Ausflügen nach und Besichtigungstouren in Niederbayern, von der „Adventskalenderstadt“ Landshut über Bäderdreieck, niederbayerischen Klosterwinkel und Gäuboden bis nach Vilshofen.

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Istrien-Info

Montag, 11. Juni 2007

Anreise: Die meisten kommen immer noch mit dem Auto nach Istrien, über die Autobahnen ist man in etwa sieben Stunden am Ziel, Maut- und Autobahngebühren verteuern die Anreise beträchtlich. Von Stuttgart und München aus fliegt auch TUIfly ab 20 Euro zum Flughafen Krk. Wer hier landet, braucht aber entweder einen Shuttle zum Hotel oder einen Mietwagen, mit dem er die Halbinsel erkunden kann.

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In Istrien bleibt die Kirche im Dorf

Freitag, 8. Juni 2007

„Hier leben Menschen, die in Österreich-Ungarn geboren, in Italien aufgewachsen und in Deutschland zur Schule gegangen sind, die in Jugoslawien gelebt haben und ihren Ruhestand in Kroatien verbringen und das, obwohl sie das Mirnatal ihr Leben lang nicht verlassen haben.“ Für Guido Schwengersbauer ist das gelebte Globalisierung. Der gebürtige Österreicher hat sich schon vor 35 Jahren in die grüne Halbinsel verguckt und ist seither einer ihrer treuesten Lautsprecher. Guido  führt gern durch die Landschaft, über kleine Dörfer und trutzige Städtchen, zu Trüffelbauern und Ölmühlen, zu Winzern und Wirten. Man merkt: Der blonde, kernige Wahlistrianer ist ein Feinschmecker. Und Istrien sein (Schlemmer)Paradies.

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Charaktere Südtirols

Freitag, 1. Juni 2007

„Südtiroler Charakterköpfe“ haben sie fotografiert und porträtiert, der Fotograf Udo Bernhart  und der Autor Zeno Braitenberg und damit so ganz nebenbei auch das kleine Land im Norden Italiens charakterisiert, das für so manchen Querkopf und Sturschädel die richtige Heimat geworden ist.

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Alle reden über den Klimawandel, vor allem die Politiker, manche tun auch was dagegen. Im englischen Brighton etwa entsteht derzeit an der Südküste eine ganze Siedlung von Häusern, die sich selbst versorgen. Die Idee kommt aus den USA: 1990 baute der Architekt Mike Reynolds die ersten „Earthships“ in der Wüste von Taos in New Mexiko und beschrieb sie als „unabhängige Schiffe, die über die Meere der Zukunft schippern“. Mehr als 1000 dieser autarken Erdhäuser sind inzwischen in der ganzen Welt entstanden. Auch Prominente haben sich für die Idee erwärmt: Die Schauspielerinnen Cameron Diaz und Daryl Hannah leben in Earthships. In Taos können Besucher das Konzept hautnah kennenlernen.

 

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