Badenweiler: Der alte Mann und das Bad

Donnerstag, 27. März 2008

Ja, früher, da war halt alles besser. Damals, in den 50-igern standen die Kurgäste Schlange und fanden oft kein Zimmer in Badenweiler. Heute ist es eher umgekehrt. Kein Wunder, dass Rudolf Gfell, 71, und seit Jahrzehnten als Gästeführer in Badenweiler unterwegs, sich Sorgen um die Zukunft macht. Um die Hälfte ist die Gästezahl in dem Städtchen zurückgegangen, viele der Gründerzeit-Villen stehen leer. Sanatorien werden abgerissen und erstehen neu als seniorengerechte Eigentumswohnungen. Für den gebürtigen Badenweiler keine Perspektive.

Der Kurort überaltert und könnte sich schon bald überlebt haben. Die Schuld gibt Gfell der kurfeindlichen Gesundheitsreform. Selbst das Grandhotel Römerbad, mit seinem schlossähnlichen Äußeren ein Aushängeschild des Markgräfler Örtchens, hätte es beinahe erwischt.

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Frauen-Power in Zell am See

Dienstag, 25. März 2008

Oben auf der Schmittenhöhe, wo ein die Elisabeth-Kapelle an den Besuch der Kaiserin Sisi erinnert, heizt der Schnaps-Hans die Stimmung an. Unten in Zell am See, wo Wolfgang Porsche, Chef des Porsche-Aufsichtsrats und Enkel von Käfer-Erfinder Ferdinand Porsche, ein Gut mit 140 Rindern betreibt, und wo das Ferry-Porsche-Congress-Center moderne Akzente setzt, flanieren  Touristen zwischen Rathaus, See und Stadtpfarrkirche. Das Städtchen ist eine der ältesten bajuwarischen Siedlungen des Pinzgaus, aber heute ist es vor allem Hotelstadt. 10 000 Einwohner leben hier, die meisten von den 12 000 Gästebetten. Und es lebt sich gut in Zell am See, dank der Touristen, die mit der Bahn direkt ins Herz des Örtchens fahren können.

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MARCO POLO Stadtführer Frankfurt für Frankfurter 2008: Und Umgebung. Mit Insider-Tipps. Ausgehen, Essen & Trinken, Shopping, Kultur, Wellness & Sport, Events. Cityatlas
(Buch)
Autor: Marco Polo

Verlag: MAIRDUMONT, Ostfildern

Erschienen am: 2007-10

Seiten: 180

ISBN: 3829709684


Was sucht ein Frankfurter im Stadtführer Frankfurt oder ein Hamburger in dem für Hamburg? Marco Polo hat sich vorgenommen, mit der neuen Stadtführer-Reihe selbst die Insider vor Ort zu überraschen. Ganz abgesehen von all den frisch Hinzugekommenen, denen ihre neue Heimat noch relativ unvertraut ist.

      

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Ägypten Info

Dienstag, 18. März 2008

Einreise: Gültiger Reisepass. Das Touristenvisum gibt’s gegen eine Gebühr von 15  Euro bei der Einreise.

Anreise: TUIfly fliegt günstig von München nach Kairo. Auch Lufthansa, Swiss, Austrian Airlines und Alitalia bedienen die Strecke. Preise je nach Buchungszeit, Auskunft im Reisebüro oder online(www.opodo.de). Lufthansa fliegt auch direkt von München nach Alexandria.

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Die Rätsel von Gizeh

Donnerstag, 13. März 2008

 Es ist Freitagmorgen in Gizeh und wir fahren aus der Millionenstadt hinaus zu den Pyramiden. 4500 Jahre haben die gigantischen Pharaonengräber in der Wüste überstanden. Monumente einer grandiosen Selbstüberhöhung der ägyptischen Gottkönige. Doch die immer mehr anschwellende Stadt, Teil der 25-Millionen-Metropole Kairo, rückt dem Weltwunder immer mehr auf die Pelle. Wie eine Fata Morgana tauchen die drei Pyramiden zwischen den trostlos grauen Fassaden auf, die unbewohnt wirken wären da nicht die flatternde Wäsche oder die Fernsehschüsseln in den höhlenartigen Balkonen. Schafe und Ziegen grasen neben der Ausfallstraße, ein Pferdekarren rumpelt vorbei, auf provisorisch aufgestellten Stühlen sitzen ein paar alte Männer und rauchen Wasserpfeife.


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ITB 2008: Grüner reisen

Montag, 10. März 2008

Das Forum anders reisen, in dem sich Veranstalter zusammengetan haben, die auf Nachhaltigkeit im Reisen setzen, macht es schon lange. Auch der Verband Internet Reisevertrieb (VIR) gibt seinen Kunden durch die Kooperation mit „atmosfair“ die Möglichkeit, klimabewusst zu reisen. Und beim Münchner Studienreisespezialisten Studiosus können die Kunden über den Emissionsrechner auf der website der Studiosus-Foundation, die CO²-Menge berechnen, die während ihres Fluges freigesetzt wurde und sie über „myclimate“ kompensieren. Ähnlich wie „atmosfair“ investiert die Schweizer Organisation diese Gelder in Umweltschutzmaßnahmen meist in der dritten Welt.

Da wollen auch die großen Reiseveranstalter nicht außen vor bleiben. Noch auf der Berliner Tourismusbörse gaben TUI und Thomas Cook Reisen eine neue Klima-Initiative bekannt. TUI bietet seinen Kunden ab der Reisesaison 2008/09 die Möglichkeit, bei der Buchung von TUI-Flugreisen mit einer freiwilligen Spende an „myclimate“ die Umweltbelastungen zu kompensieren. Der gespendete Betrag in Höhe von mindestens zwei Euro kommt dem Klimaschutz zu Gute.

TUI legt auf jede Klimaspende noch einmal einen halben Euro drauf. Mit dem Schritt will der Marktführer seine Umweltkompetenz stärken. „Wir zeigen, dass wir unsere gesellschaftliche Verantwortung ernst nehmen und gehen als Marktführer voran; andere werden sicher folgen“, gab sich Dr. Volker Böttcher, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland selbstbewusst.

 Thomas Cook folgte und verkündete, dass die deutschen Veranstalter Neckermann, Thomas Cook Reisen und Bucher Last Minute ab sofort ihren Kunden die Möglichkeit einer freiwilligen Klimaschutzabgabe von mindesten vier Euro eröffnen werden. Während TUI in Hannover mit „myclimate“ kooperiert, arbeiten die Oberurseler mit „atmosfair“ zusammen.

Das Forum anders Reisen warnte inzwischen vor dem „unreflektierten Umgang mit pauschalen Klimaabgaben“, die nur das Gewissen der Reisenden beruhigen, der Umwelt aber nicht weiterhelfen. Die durch den Flug entstandene Klimawirkung könne durch Geldzahlungen weder aufgehoben noch neutralisiert werden. Und VIR hat erfahren, dass freiwillige Abgaben – im Verband der Online Reiseportale immerhin durchschnittlich 33 Euro je Flug – gerade mal bei 17 Prozent der Online-Bucher auf positive Resonanz stoßen. Laut einer Umfrage ist jeder vierte Flugreisende aber eher bereit, eine freiwillige Abgabe zu entrichten als auf einen Flug zu verzichten.

ITB 2008: Reisen mit Rücksicht

Montag, 10. März 2008

Nicht nur die Umwelt, auch die Mitwelt erfordert mehr verantwortliches Reisen. Aus diesem Grund gibt es den vom Studienkreis für Tourismus und Entwicklung veranstalteten Wettbewerb Sozialverantwortlicher Tourismus TO DO!, bei dem Projekte ausgezeichnet werden, die der einheimischen Bevölkerung die Zukunft sichern helfen. In diesem Jahr kommen die Preisträger aus Mexiko. Australien und Südafrika.

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ITB 2008: Reisen mit Mehrwert

Montag, 10. März 2008

Dass es sich auszahlt, auch in der Reise mal etwas anders unterwegs zu sein, bewies der Wettbewerb um die Goldene Palme der Zeitschrift Geo Saison. Gleich einen halben Palmenhain konnte das Forum anders reisen für seine Veranstalter abräumen und zusätzlich noch den Sonderpreis „Grüne Palme“ für sein Engagement im nachhaltigen Tourismus.

 

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 Das kann ihm keiner nachmachen: Diese kurzen, knackigen Stories, in denen die Analyse der Action nicht nachsteht. Es sind alltägliche Beobachtungen, die ihn zu solchen Kurzgeschichten inspirieren, sagt T.C. Boyle. Und er schreibt sie immer dann nieder, wenn er einen Roman beendet hat. Glücklicherweise war das wieder einmal der Fall, denn „Zähne und Klauen“ ist ein bissiger Lesegenuss, hochintelligent, hintersinnig und nie platt.

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Ilija Trojanow: Der entfesselte Globus

Dienstag, 4. März 2008

Der entfesselte Globus: Reportagen
(Buch)
Autor: Ilija Trojanow

Verlag: Hanser

Erschienen am: 2008-02

Seiten: 200

ISBN: 3446230300


Mit dem Roman „Der Weltensammler“ ist Ilija Trojanow berühmt geworden. Jetzt legt der Weltenbürger nach, einen Sammelband mit Reportagen von 1981 bis heute. Der Titel „Der entfesselte Globus“ zeigt, wohin die Reise geht: Um die Welt.

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München feiert 850 Jahre und eines der ältesten Hotels in der bayerischen Landeshauptstadt begeht seinen 150. Geburtstag, das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski.





 

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