Bayerische Alpen - einfach wanderbar
Dienstag, 29. Juli 2008
![]() | (Buch) Autor: Ernst Vogt, Stefan Frühbeis, Andrea Zinnecker, Georg Bayerle, Manfred Wöll Verlag: Blv Buchverlag Erschienen am: 2008-07 Seiten: 118 ISBN: 3835403168 |
Jetzt haben auch die Trendforscher Wandern als Megatrend ausgemacht. Wohlfühltouren sind mega-in und der Appetit wandert immer mit. Hoch-Zeit für Genusstouren also. Am besten mit Hütteneinkehr. Weil sich das Wandern in den letzten Jahren schwer verändert hat, haben fünf Mitarbeiter der Bergsteigersendung „Rucksackradio“ des Bayerischen Rundfunks wieder ihre Wanderschuhe geschnürt, um die Berge, die sie seit langem kennen, neu zu entdecken.
Ashford Castle: Bollwerk gegen die Zeit
Mittwoch, 23. Juli 2008
Der freundliche, ältere Herr in grauer Uniform achtet streng darauf, welche Autos das majestätische Tor passieren, das den Weg frei gibt in eine grandiose Parklandschaft mit Golfplatz. Gewaltige Bäume säumen das Sträßchen und nach einer Kurve öffnet sich der Blick auf das Schloss. Trutzig steht es da, als wappne es sich gegen die dunkle Wolkenfront, die immer wieder über den Lough Corrib hinweg zieht. Hinter den dicken, dunkelgrauen Mauern des Zinnen und Türme bewehrten Ashford Castle konnten sich die Bewohner seit dem 13. Jahrhundert verschanzen.
Irland Info
Mittwoch, 16. Juli 2008
Anreisen: Schnell und günstig mit Air Lingus ab München nach Dublin. Tagesaktuelle Preise im Reisebüro oder unter www.airlingus.com Am Flughafen Dublin gibt es eine große Auswahl an Mietwagen. Tipp: Für die Straßen und Sträßchen in Galway sind kleinere Autos am besten geeignet.
Wohnen: Natürlich gibt es in Irland reichlich Hotels und B&B’s, die zum Teil sehr günstig sind. Besonders beliebt ist auf der grünen Insel aber auch der Aufenthalt in einem Landhaus, einem Cottage. Unser Reet gedecktes „Plum Cottage“ lag rund eine halbe Stunde Fahrtzeit von Galway entfernt am Lough Corrib. Cottages zum Mieten gibt es in Connemara in den letzten Winkeln, aber immer mit Ausblick. Preis ab 350 Euro je nach Größe, Ausstattung und Saison. Infos im Reisebüro oder bei der Irland Information. Dertour bietet eine achttägige Autotour „Zu Gast in Schlössern und Herrenhäusern“ ab 667 Euro pro Person plus 240 Euro für den Mietwagen: www.dertour.de
Irland im Stimmungswandel
Mittwoch, 16. Juli 2008
Hier heißt alles Joyce: James Joyce der Anwalt, Kevin Joyce der Kunsthandwerker; der Supermarkt gehört einem Joyce und der Modeladen, die Reparaturwerkstätte und der Schrottplatz. Vor allem aber heißt der Fluss, der durch diese reizvolle Landschaft mäandert Joyce, und Joyce heißt auch der Rundweg über kleine Straßen mit Fuchsien- und Rhododendren-Hecken durch winzige Dörfer zwischen den grün überwachsenen Maumturk Mountains. Nur James Joyce, der James Joyce, Autor des Ulysses und der Dubliner, kommt nicht aus dieser Gegend im County Galway. Im gleichnamigen Städtchen allerdings wurde Nora Barnacle geboren, die spätere Mrs. Joyce. Immerhin.
Bewegend: Marc Levys "Kinder der Hoffnung"
Dienstag, 15. Juli 2008
![]() | (Buch) Autor: Marc Levy Verlag: Knaur Erschienen am: 2008-08 Seiten: 400 ISBN: 3426663015 |
Bisher ist Marc Levy vor allem durch poetische und wenig tief schürfende Liebesgeschichten aufgefallen. Mit Romanen wie „Solange du da bist“ oder „Bis ich dich wiedersehe“ hat sich der in London lebende Autor in die Herzen vor allem der Franzosen geschrieben.
Was er jetzt vorgelegt hat, ist für seine Landsleute kein leichter Tobak. "Kinder der Hoffnung" ist die Lebensgeschichte seines Vaters, der als Jeannot im Untergrund gegen das Vichy-Regime kämpfte. Und in dieser Lebensgeschichte spielen das offizielle Frankreich und die Resistance keine Heldenrolle.
Visionär und fantastisch: Ray Bradburys Mars-Chroniken
Dienstag, 15. Juli 2008
Kaum zu glauben, was Ray Bradbury 1947 schon vorhergeahnt hat. Damals begann er lose Folgen über die Eroberung des Planeten Mars im Jahre 2030 zu schreiben, die er später als Mars-Chroniken zusammenfasste. Jetzt erzählt Rufus Beck diese fantastischen Geschichten in einem Diogenes-Hörbuch und macht damit die Wiederentdeckung dieses genialen Autors zu einem elfstündigen Hörvergnügen.
Fliegen zu Taxipreisen? Das war einmal!
Dienstag, 1. Juli 2008
19,99 Euro für ein Flugticket quer durch Europa. Für 32,95 Franken von Basel nach Marrakesch. Da können Taxifahrer kaum mithalten und oft kostet der Weg vom Flughafen in die Stadt mit dem Taxi mehr als der ganze Flug – etwa, wenn der Flughafen so weit von der Stadt entfernt ist wie in München. Selbst das Parken am Flughafen ist meist teurer als der Billigflug. Kein Wunder also, dass Billigfliegen in ist, auch wenn die Kerosinpreise derzeit ins Unermessliche steigen und alle Welt von Umweltschutz redet. Wer weiß schließlich, wie lang es noch möglich ist, mal kurz zur Party nach Mallorca zu jetten oder für ein Wochenende Beatles-Atmosphäre in Liverpool zu schnuppern.






