Als der 17-jährige Schüler Tim in Winnenden 15 Menschen und sich selbst erschoss, wurde auch das Blutbad wieder lebendig, das zwei Schüler vor zehn Jahren in der Columbine High in Littleton anrichteten. Wally Lamb („Die Musik der Wale“) diese Katastrophe zum Ausgangspunkt seines neuen, dicken Romans „Die Stunde, in der ich zu glauben begann“. Es ist ein Buch über die Condition humaine, über die Abgründe der menschlichen Seele und das Bedürfnis nach Liebe und Verständni, über Glaube, Liebe, Hoffnung.


 

"Eine Frage des Glaubens: Wally Lambs "Die Stunde, in der ich zu glauben begann"" vollständig lesen

Schneeparadies auf der Sonnenseite

Mittwoch, 15. April 2009

Die Adler Lounge ist weithin sichtbar.  Der Stahl-Glas-Kubus mit der meterhohen roten Schrift thront auf  einem Schneeplateau in rund 2500 Metern Höhe, Symbol für die Höhenflüge, die in diesem Skigebiet, dem größten Osttirols, noch geplant sind. Ehrgeizig waren die Ausbaupläne von Anfang an und es wurde an nichts gespart. Wollte man doch in den „legendary Mountains“, die die Natur rund um den Großglockner hingestellt hatte, eine ebenso legendäre Wintersportwelt schaffen.

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„Irgendwie war Tel Aviv immer ein bisschen drüber, eine Stadt am Rande des Nervenzusammenbruchs.“

Als Christiane Wirtz für ein Jahr ins „gelobte Land“ reist, weiß sie noch nicht, wie ihre Zukunft aussehen wird. Mutig stellt sie sich dem israelischen Alltag, versucht die Angst vor Attentaten zu verdrängen und Gespräche über den Holocaust am Ladentisch zu vermeiden.

"Schmelztopf Tel Aviv: Christiane Wirtz' Ein Jahr in Tel Aviv" vollständig lesen

Frühlingserwachen in Linz

Donnerstag, 9. April 2009

Es ist Frühling in Linz und die österreichische Kulturhauptstadt schlüpft aus dem schweren Wintermantel wie ein Schmetterling aus dem Kokon. Am Donauufer, wo abends das Lentos rosafarben und gegenüber das Ars Electronica Center in Blau, Grün und Rot erglühen, lagern an sonnigen Nachmittagen hunderte von Jugendlichen, mit dem Zeichenblock die einen, mit Plastiktüten voller Flaschen die anderen.

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Ries Info

Donnerstag, 9. April 2009

Anreisen: Ein guter Standort für Ries-Erkundungen ist Nördlingen, mit dem Auto erreichbar über die Ferienroute der Romantischen Straße Würzburg, Augsburg, Donauwörth oder über die Autobahn A7 Würzburg, Ulm. Auch mit der Bahn ist Nördlingen zu erreichen. Nächster Flughafen ist München-Erding.

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Herr Messner wie geht es Ihnen?

Mir geht es ausgezeichnet. Ich bin grade unterwegs nach Rom, wo ich einen Vortrag halten werde.  



In den letzten Jahren sind Sie fast zum Familienmenschen mutiert. Werden Sie Ostern mit Ihrer Familie verbringen?

Ich war ja immer ein Familienmensch. Ich komme aus einer großen Familie und lebe jetzt in einer kleinen Familie, meiner eigenen. Allerdings habe ich mir immer herausgenommen, weitere Abenteuer zu wagen. Man muss sich nicht einsperren lassen, nur weil man Familie hat. Das ist das Vorurteil der Spießer. Aber ich kümmere mich um meine Kinder und bin oft wochenlang zu Hause, jetzt sogar mehr als früher - verständlicherweise. Und ja, auch Ostern bin ich zu Hause.



""Wir Menschen sind stärker als wir denken": Reinhold Messner im Gespräch " vollständig lesen

„Reise in den ein verdammt gelassenes Land“ ist der Untertitel von Ingo PetzNeuseeland-Buch und er sagt schon alles. Der Autor hat es nicht gemocht, dieses Sehnsuchtsland deutscher Reisender, dieses Paradies der Reisekataloge, das die große Freiheit verspricht. Zu verdammt gelassen waren ihm die Menschen dort, zu bodenständig.


 

"Neuseeland - nein, danke: Ingo Petz' Kiwi-Paradise" vollständig lesen

Reisen Frauen anders?

Dienstag, 7. April 2009

 „Reisen Frauen anders?“ fragte die Touristische Runde München am 1. April. Und die Antwort könnte fast auch ein  Aprilscherz sein: Ja und nein, sagten die Experten. Einig aber waren sie sich darin, dass Frauen immer mehr über die Urlaubsinhalte entscheiden – auch wenn sie mit Mann verreisen.

In ihrer Eingangspräsentation weist Gisela Sökeland, Geschäftsführerin von Thomas Cook Reisen auf die größeren und kleineren Unterschiede bei Männer- und Fraueninteressen hin. Während Frauen im Urlaub gern mit Kindern spielen und etwas für ihre Gesundheit und Schönheit tun wollen, wollen Männer vor allem unterwegs sein und viel erleben, wobei sie durchaus auch an Flirten und Erotik denken. Weil nun aber der Anteil der Frauen in unserer alternden Gesellschaft überproportional ansteige, so Sökeland, müsse die Branche Frauen auch beim Reisen als „Megatrend“ begreifen.

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Drei Frauen und ein Mann treffen sich in einem Flugzeug nach Neuseeland. Ada, Ester und Marjorie sind auf dem „Brautflug“, so auch der Titel des fulminanten Erstlings von Marieke van der Pol. Der Mann, Frank, will in der neuen Welt ein neues Leben beginnen – und ahnt noch nicht, dass er im Leben jeder der drei Frauen eine wichtige Rolle spielen wird.

"Ein Buch wie ein Quilt: Marieke van der Pols "Brautflug"" vollständig lesen

 Der Herr Anwalt ist noch jung genug, um etwas dazu zu lernen, fürs Leben wie man so schön sagt. Und aus dem Fall des Herbert Klofft, eines despotischen Unternehmers, der an Parkinson leidet und vor allem an Starrköpfigkeit, kann Dr. Alexander Zabel jede Menge lernen. Das hat wohl auch Dr. Hochkeppel, Kloffts Freund und Zabels Chef, geahnt und deshalb den Fall um die fristlose Kündigung seiner unbotmäßigen Ex-Geliebten an den jungen Kollegen delegiert. Soll der sich doch mit dem sturen Bock herumärgern.

"Dickicht der Gefühle: Hans Werner Kettenbachs "Das starke Geschlecht" " vollständig lesen

Es war schon eine finstere Zeit, das Mittelalter. Korrupte Kirchenmänner, skrupellose Fürsten und grausame Meuchelmörder machten den armseligen und rechtlosen Untertanen das Leben schwer.

"Mord und Totschlag im Mittelalter: Peter Orontes' Der Seelenhändler " vollständig lesen

Fuggerei Info

Mittwoch, 1. April 2009


Fuggerei: Der Eintritt in die Fuggerei kostet 4 Euro. Zu sehen gibt es neben der Sozialsiedlung selbst ein kleines Museum, das die Geschichte der Fuggerei erzählt und den Bunker, in dem Besucher sich über Zerstörung und  Wiederaufbau informieren können. Infos unter www.fugger.de, www2.augsburg.de, www.augsburgwiki.de  und bei der Regio Augsburg, Schießgrabenstr. 14, 86150 Augsburg, Tel. 0821/ 50207-0, www.regio-augsburg.de oder www.augsburg-tourismus.de





 

 



      

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„Groß waren die Betten damals nicht. Da konnten die Leute prima kuscheln“, tönt der grauhaarige Stadtführer und die mehrheitlich älteren Damen in seinem Gefolge kichern entzückt. Sie sind auf einer Zeitreise, haben den Straßenlärm Augsburgs hinter sich gelassen und sind durch ein Tor in eine andere Welt gekommen: Die Welt der Fuggerei, gegründet 1521  von Jakob Fugger dem Reichen für  Augsburger Bürger, die in die Armut abzugleiten drohten, eine ummauerte Puppenstubenidylle in honiggelb mit spitzen Giebeln, einer kleinen Kirche und gepflasterten Gassen. Eine Stadt in der Stadt wie aus der Zeit gefallen, wären da nicht die Bauarbeiter, die gerade Fernwärmerohre verlegen.

"Die Augsburger Fuggerei: Puppenstubenidylle von Bankiers Gnaden" vollständig lesen