Mitten im Wald bleibt der hoch gewachsene Hotelier mit dem sorgsam gelockten Haarschopf stehen, blickt versonnen auf den Weg und sagt: „Genau hier habe ich als Kind ein Ei fallen lassen, das mir eine Bäuerin für die Mutter mitgegeben hat. Ein Ei!“ Hermann Bareiss, seit Jahrzehnten hoch gelobter Gastgeber in der luxuriösen Ferienoase Bareiss in Baiersbronn Mitteltal, erinnert sich, dass er todunglücklich war – damals. „Ein Ei, das war etwas Kostbares für uns.“
"Zurück zu den Wurzeln: Warum Hotelier Bareiss viel Geld in einen alten Hof investierte " vollständig lesen

Augsburg Info

Mittwoch, 24. Juni 2009

Anreise: Mit der Bahn erreicht man Augsburg aus allen Ecken Deutschlands. Wer lieber fliegt, kommt über den Flughafen München-Erding und muss von dort mit der S-Bahn zum Münchner Hauptbahnhof, wo er den Zug nach Augsburg nehmen kann



"Augsburg Info" vollständig lesen

Ein Wochenende in Augsburg

Mittwoch, 24. Juni 2009

Napoleon ist an allem Schuld. Er hat die einst glanzvolle Freie Reichsstadt den Bayern zugeschlagen. Seither liegt Augsburg im Schatten von München, das der älteren Stadt sogar das Attribut „nördlichste Stadt Italiens“ geklaut hat. Denn die Römergründung  und Renaissancestadt Augsburg hat nicht nur mehr Brücken als Venedig und mehr als 100 Brunnen, auf der Prachtmeile Maximilianstraße  mit ihren Innenhöfen herrscht den ganzen Sommer über südliches Flair.
"Ein Wochenende in Augsburg " vollständig lesen

Krise. Was für eine Krise?

Dienstag, 23. Juni 2009

Man mag es angesichts der Horrormeldungen, die uns täglich ereilen, gar nicht glauben. Aber Tourismuskenner Karl Born versichert in der Touristischen Runde in München glaubhaft, dass die Lage „nicht so schlimm ist wie manche sie beschreiben“. Allerdings sieht der Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz durchaus Probleme bei der Branche, die manche Entwicklung verschlafen habe. „Bis sie merkt, dass Krise ist, haben die anderen schon die Staatsgelder vereinnahmt“.

"Krise. Was für eine Krise?" vollständig lesen

Krumme Touren“ sind ihr Markenzeichen. Die hat die Journalistin Renate Just in letzter Zeit vermehrt unternommen, in ihrer näheren Heimat und jetzt auch im angrenzenden Österreich, bei den Nachbarn sozusagen. Diesmal sind sie allerdings besonders krumm geraten.

Die Auswahl der österreichischen Ziele reicht vom königlich-kaiserlich-geprägten Semmering, wo man sich in einer formenverliebten Landschaft in Dichterspuren verlieren kann, über das steirische Weinland, „eine bukolische mitteleuropäische Wald-Wiesen-Wein-Gegend von staunenswerter Anmut“ und den Millstädter See in Kärnten, dem von einem verordneten Imagewandel bedrohten Haider-Land, bis ins Mühlviertel zu Stifters Sehnsuchtsorten.

" Linzer Lob: Renate Justs "Krumme Touren"" vollständig lesen

Info Sarntal

Montag, 22. Juni 2009

Anreisen: Mit dem Auto über den Brenner, Ausfahrt Bozen und von da über die sehenswerte Burg Runkelstein ins Sarntal. Oder über die Ausfahrt Sterzing und das aussichtsreiche Penser Joch ins Sarntal.

Übernachten: Schön urig und gemütlioch  wohnt man im Genießerhotel Bad Schörgau, wo man sich im Restaurant  von Haubenkoch Gregor Wenter das Sarntal buchstäblich auf der Zunge zergehen lassen kann. Im Bauernbadl kann man auch gleich die Wirksamkeit der berühmten Sarner Latschenkiefer testen.

"Info Sarntal " vollständig lesen

Von Ferne sehen sie aus wie kleine Vulkankegel, die auf der 2003 Meter hohen Reisch aus dem  Boden wachsen. Doch je näher man den „Stoanernen Mandlen“ hoch über dem Sarntal kommt, desto seltsamer wirken sie. Die „steinernen Männer“ sind nichts anderes als aus Steinplatten aufgeschichtete Säulen, meterhoch die einen, gerade mal zehn Zentimeter die anderen. Zu hunderten stehen sie auf der Bergkuppe, überragt von einem Gipfelkreuz. Wo kommen sie her? Was wollen sie uns sagen? Wegmarkierungen seien sie wohl, vermutet Gregor Wenter, der Wirt von Bad Schörgau. Und erzählt, dass dieser Gipfel wohl immer schon etwas Mystisches hatte. Uralte Ritzzeichen hätten sich auf manchen der Platten gefunden und im Mittelalter sei hier ein berüchtiger Hexentanzplatz gewesen.

"Sarntal: Steinerne Mandlen und Sarner Sturköpfe" vollständig lesen












Es hat Donna Leon schon immer mehr interessiert, wie die Menschen in ihrem geliebten Venedig leben und wie ihr netter Kommissar Brunetti, der so gar keine Ähnlichkeit mit dem misanthropischen Kommissar Wallander von Henning Mankell hat, damit fertig wird, tagtäglich mit den Unzulänglichkeiten des italienischen Staates, den Grausamkeiten der Gosse und den Machenschaften der Mächtigen konfrontiert zu werden. Ihr neuer Roman  mit dem eher irreführenden Titel "Das Mädchen seiner Träume" beschäftigt sich jetzt noch intensiver mit diesen Befindlichkeiten. Was als Krimi daherkommt, ist eigentlich keiner, sondern eine soziokulturelle Studie.



"Ein Krimi, der keiner ist: Donna Leons "Das Mädchen seiner Träume"" vollständig lesen

Die Landschaft ist hügelig und grün, irisch grün. Doch die Kühe, die hier weiden, sehen ziemlich deutsch aus, schwarz-weiß gefleckt, Holsteiner Kühe. „Die sind einfach die besten“, sagt Joe Hayden, graue Haare, Jeans, Pullover, Typ Freizeitsportler. Hayden („Wir sind eine Bauernfamilie bis in die Wurzeln“) ist Milchproduzent für Baileys, den irischen Likör aus Sahne und Whisky, erfunden von R. und A. Bailey.

" Die Baileys Farm: Aber bitte mit Sahne!" vollständig lesen

Das Hotel wird zur Destination

Dienstag, 9. Juni 2009

Die einen werben mit Frühbucher-Angeboten wie es sonst Reiseveranstalter tun, die anderen mit Dreingaben für Schnäppchenjäger. Die Wirtschaftskrise hat auch die Hotellerie im Würgegriff. Vor allem die Luxushotels leiden, weil Geschäftsreisende ausbleiben und andere Märkte weggebrochen sind. Dabei haben die beispielsweise die österreichischen Hoteliers in den letzten Jahren viel investiert, um mit den weltweiten Urlaubszielen konkurrieren zu können. Zu Recht. In Zeiten, in denen die Menschen jeden Urlaubseuro dreimal umdrehen und in denen so mancher exotische Ziele wegen politischer Unsicherheit, Naturkatastrophen oder auch Flugangst meidet, wird das Hotel immer mehr zur Destination – vor allem, wenn es in einer schönen Landschaft liegt.

"Das Hotel wird zur Destination" vollständig lesen

Im Mai vor 30 Jahren hat Griechenland den Vertrag zum EU-Beitritt unterzeichnet, 1981 wurde das Land offiziell Mitglied. Grund genug für den Silberfuchs-Verlag, Griechenland eine Hörbuch-Ausgabe in seiner preisgekrönten Reihe „Länder hören – Kulturen entdecken“ zu widmen. Entstanden ist eine musikalisch illustrierte Reise durch die griechische Kulturgeschichte bis in die Gegenwart.

"Sehnsucht nach alter Herrlichkeit: Griechenland-Hörbuch von Antje Hinz" vollständig lesen

Jalta Info

Montag, 8. Juni 2009

Einreisen: Für die Einreise nach Jalta ist kein Visum erforderlich. Reisepass genügt. Er sollte allerdings noch ein halbes Jahr Gültigkeit haben.

Anreisen: Hamburg International fliegt im Charter von mehreren deutschen Flughäfen aus nach Sinferopol, der Hauptstadt der Ukraine. Am günstigsten ist der Flug mit Ukraine International von Frankfurt, ab 354,35 Euro. U.a. fliegen auch Turkish Airlines, Czech Airline, Aeroflot und KLM den kleinen Krim-Flughafen an. Aktuelle Preise im Reisebüro oder im Internet etwa unter www.opodo.de

"Jalta Info" vollständig lesen

Der Runde Tisch mit den drei Fähnchen der USA, der UdSSR und Großbritanniens vor den drei zerschlissenen Armsesseln sieht so aus, als hätten sich die Gesprächsteilnehmer nur kurz in den Garten begeben, damit Churchill eine seiner berühmten Zigarren schmauchen konnte. Hier im Liwadjia-Palast in Jalta, der Sommerresidenz des letzten Zaren Nikolai II., wurde im Februar 1945 Geschichte geschrieben. Die damals mächtigsten Männer der Welt, US-Präsident Franklin D. Roosevelt, Sowjet-Diktator Josef Stalin und der britische Premierminister Winston Churchill teilten an diesem Runden Tisch in sieben Tagen die Welt unter sich auf. Es ging um die schnelle Beendigung des Weltkrieges, um Besatzungszonen und Millionen-Reparationen.

"Jalta: Der Mantel der Geschichte und das karge Brot des Alltags" vollständig lesen

Die Bücher von Bestseller-Autor Carl Hiaasen drehen sich alle um ein Thema, die Ausbeutung der Natur durch den Menschen. Diesem Schema folgt auch sein neues Jugendbuch „Panther“. Und wie immer gibt Florida die Kulisse für korrupte Geschäftsleute, dummdreiste Handlanger und rätselhafte Helden.

"Gefährliches Zündeln: Carl Hiaasens "Panther"" vollständig lesen

Wahrscheinlich hat Joey Goebel an der Bush-Familie Maß genommen. Die Mapothers in seinem neuen Roman „Heartland“ haben viel Ähnlichkeit mit der ehemaligen US-Präsidentenfamilie. Sie sind reich, ehrgeizig und von der Mission besessen, den Vereinigten Staaten das Heil bringen zu müssen.

"Amerikanische Krankheit: Joey Goebels "Heartland"" vollständig lesen