Info Ungarn

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Anreisen: Relativ entspannt kommt man mit dem Railjet von München über Wien nach Budapest. Aus dem Zugfenster bekommt man bei der Anreise auch schon die ersten Eindrücke vom ungarischen Land. Natürlich kann man auch mit dem Auto nach Ungarn fahren, am schönsten übers österreichische Burgenland und dann über die Dörfer.

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Ungarn: Stark durch Schwäche?

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Vor dem ungarischen Parlament weht die Nationalflagge mit einem Loch in der Mitte, genau da, wo einst Hammer und Sichel die Farben grün-weiß-rot verunzierten. Sie erinnert an den verzweifelten Aufstand 1956, der blutig niedergeschlagen wurde. Das große Loch in der Flagge wirkt heute jedoch fast wie ein Symbol für die Situation des Landes, das in diesem ersten Halbjahr die EU-Ratspräsidentschaft inne hat. Klafft doch im ungarischen Haushalt ein Riesenloch und auch das Demokratieverständnis des rechts-konservativen Ministerpräsidenten Viktor Orban scheint noch recht lückenhaft. Mit einem neuen Mediengesetz hat der Populist praktisch die Pressefreiheit außer Kraft gesetzt.

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Info Istanbul

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Anreisen: Den Flughafen Atatürk fliegen viele Airlines an, u.a. Turkish Airlines, TUIfly, Lufthansa.
Tipp: Es gibt eine – günstige – Busverbindung zum Taksim Platz und eine Metroverbindung ab Aksaray im Stadtteil Fatih. Zu Stoßzeiten kommt man mit dem Taxi kaum voran. Allein 40 000 Taxis, davon 22 000 illegale sind auf Istanbuls Straßen unterwegs. Bürgermeister Kadir Topbas will die Taxis an die Kandare nehmen und ein zentrales Navigationssystem einführen.

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Wer vom Marmara Meer her nach Istanbul kommt, sieht zuallererst die Stadt der Moscheen: Blaue Moschee, Hagia Sophia, Süleyman Moschee. Noch beherrschen ihre Minarette den Himmel über der Stadt auf den sieben Hügeln und prägen ihre gerundeten, fast schon körperlichen Silhouetten das Bild von Istanbul. Doch schon lange wächst die Stadt über sich hinaus, schrauben sich gläserne Wolkenkratzer himmelwärts und stehlen den schlanken Minaretten die Schau. Istanbul, vormals Konstantinopel und noch früher Byzanz, heute eine 15- oder auch 17-Millionen-Metropole – niemand weiß das so genau - ist eine Stadt im Wandel, und das nicht erst seit diesem Kulturhauptstadtjahr.

"Istanbul nach dem Kulturhauptstadtjahr: "Man wird sehen, was daraus wird"" vollständig lesen

Das Narrenschiff: Roman (Book)
Autor: Katherine Anne Porter
Verlag: Manesse Verlag
Published: 2010-09-27
Seiten: 704
ISBN: 3717522205
Price: EUR 26,95
93 new from EUR 23,00
7 used from EUR 17,44
Information accurate as of May 18, 2012, 9:28 pm
Über 20 Jahre schrieb sie an ihrem Roman, der gerade mal die Zeitspanne einer Schiffsreise umfasst. Als das „Ship of fools“ 1962 erschien, machte es seine Autorin weltberühmt: Vier Jahre später erhielt Katherine Anne Porter den Pulitzer Preis. Und doch geriet ihre hellsichtige Zivilisationskritik in Vergessenheit.   

"Wichtige Wiederentdeckung: Katherine Anne Porters "Das Narrenschiff"" vollständig lesen

Feigen in Detroit: Roman (Book)
Autor: Alia Yunis
Verlag: Aufbau Verlag
Published: 2010-08-30
Seiten: 472
ISBN: 3351033222
Price: EUR 19,95
85 new from EUR 10,95
19 used from EUR 1,09
Information accurate as of May 18, 2012, 8:26 pm
Wer über Integration redet, sollte dieses Buch lesen, eine im wahrsten Sinn des Wortes märchenhafte Familiengeschichte, in der die 1001-Nacht-Erzählerin Sheherazade zur Zuhörerin wird. Ihr erzählt die alte Fatima von ihrem Leben im Libanon, von ihrer neuen Heimat in den USA, ihrem Mann und ihren ungeratenen Kindern, acht an der Zahl, die verstreut im Land der unbegrenzten Möglichkeiten leben.

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Nur noch ein paar Tage bis Weihnachten.  Jetzt wird’s Zeit für die allerletzten Geschenke. Mit den folgenden Bildbänden können Sie eigentlich nichts falsch machen. Es sei denn, Sie beglücken den Seefahrer mit einem Dolomitenbuch, den Bergsteiger mit der Poesie des Meeres und den Computerfreak mit den alten Bildern aus der Alb.

"In letzter Minute: Bildbände für den Gabentisch " vollständig lesen

Merapi-Ausbruch: Borobodur wieder ohne Asche

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Wochenlang bangten die Archäologen um die Weltkulturerbestätte Borobodur. Der Ausbruch des Merapi auf der indonesischen Hauptinsel Java hatte nicht nur Dörfer bedroht – und über 100 Tote gefordert – er hatte auch die steinernen Zeugen einer großen Vergangenheit in der Tempelanlage von Borobudur unter dem Ascheregen verschwinden lassen. Jetzt hat das Tourismusministerium die Gegend um Yogyakarta wieder für den Tourismus frei gegeben. Der Direktor der United Nations World Tourism Organisation (UNWTO), Marcio Favilla, bestätigte vor Ort, dass die touristische Infrastruktur intakt sei und auch in der Luft keine Asche mehr wahrgenommen werden könne. Er war gerade erst zur Welt-Konferenz über Kultur, Erziehung und Wissenschaft in Yokyakarta.
Der Borodbodur, im achten und neunten Jahrhundert erbaut und 1991 zum Weltkulturerbe erklärt, liegt etwa 40 Kilometer nordwestlich von Yokyakarta und ist die Hauptsehenswürdigkeit auf Java. Lange Zeit war die gigantische, neun Stockwerke hohe Stupa unter vulkanischer Asche und Gebüsch begraben. Erst 1814 wurde sie durch Thomas Stamford Raffles wieder entdeckt, und nach umfangreichen Restaurierungen in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die buddhistische Tempelpyramide zum Tourismusmagneten. Wie ein steinernes Bilderbuch erzählen die den Bau umgürtenden Reliefs Szenen aus dem Leben Buddhas und aus dem Alltag Javas im neunten Jahrhundert.
Ebenso wieder zugänglich ist auch Prambanan, die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens aus dem neunten Jahrhundert, rund 20 Kilometer von Yokyakarta entfernt und wie Borobodur seit 1991 Unesco Weltkulturerbe. Erst 2006 war die Anlage bei einem Erdbeben schwer beschädigt worden, der Wiederaufbau ist bis heute nicht abgeschlossen. 

Jungfraujoch: Ganz oben

Montag, 6. Dezember 2010

72 Wasserfälle stürzen rund um das beschauliche Örtchen Lauterbrunnen zu Tal. Die Geister, die Goethe einst über den Wassern singen ließ, übertönt heute das Rattern der Zahnradbahn auf die Kleine Scheidegg. Die Wengernalpbahn, 1893 eröffnet, ist mit ihren 19 Kilometern bis heute die längste Zahnradbahn Europas. Und wer ins autofreie Wengen, das durch das Lauberhornrennen (wieder vom 14. bis 16. Januar) weltberühmt wurde, will, fährt am besten mit dem Zug. Es sei denn, er will die 400 Höhenmeter zwischen Lauterbrunnen und Wengen zu Fuß bewältigen.

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