Träumen in Stuttgart: Der Zauberlehrling

Donnerstag, 19. Januar 2012

Schon das Viertel ist anders, die Gassen sind enger, die Häuser
schmalbrüstiger, die Geschäfte kleiner als im übrigen Stuttgart. Da
hinein ins Bohnenviertel passt der Zauberlehrling. Denn dies ist ein
Hotel wie kein anderes in der eher behäbig-biederen Landeshauptstadt
Baden-Württemberg
s. In zwei Häusern und da bis unter die Decke residiert
dieses kleine Privathotel. Wer hier ankommt, darf auf keinen Aufzug
hoffen, dafür aber auch eine Unterkunft, die zum Träumen einlädt:
Mondschau heißen die Zimmer oder 1001 Nacht Suite, Wolke 7 oder
Hermitage. Aber auch Paddington und Titanic.

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Strasserwirt

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Von außen wirkt das Haus anheimelnd, ein behäbiger Bau mit Lüftlmalerei. Der „Herrenansitz“ im Osttiroler Örtchen Strassen war Pilgerherberge und Poststation. 400 Jahre hat das Stammhaus auf dem Buckel, die Grundmauern sind noch viel älter. Zusammen mit einem architektonisch geglückten Anbau steht es heute für moderne Hotellerie mit einem Gespür für Tradition.
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Imperialart Meran: Ein Hotel als Kunstwerk

Donnerstag, 8. September 2011

Die Rezeption ganz hinten drin wirkt eher wie die Garderobe einer Disco. Ein orangener Streifen an der Wand führt die Gäste in die richtige Richtung. Er begleitet sie auch durchs Haus bis unters Dach, wo die schönste und teuerste Suite zu finden ist – mit Blick über die Dächer von Meran. Der ist zwar spektakulär aber in diesem Hotel nicht das Wichtigste. Das sind die inneren Werte. Schließlich wurden alle elf Suiten von Meraner Künstlern gestaltet, gänzlich unterschiedlichen überdies. Und sie hatten alle freie Hand, das war dem innovativen Hotelier Alfred Strohmer bei dem Umbau des traditionsreichen Kaffeehauses mit der Jugendstilfassade wichtig. Nur an die üblichen Hotelstandards mussten sich die Künstler halten, den Fernseher ebenso integrieren wie den Schreibtisch.  
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Bild: Traube Tonbach

„Und alles ist Genuss“ ist das Motto der Traube Tonbach. Klar, wo ein Harald Wohlfahrt seine kulinarische Heimat hat und seit 19 Jahren drei Sterne am Gourmethimmel leuchten, ist Genuss garantiert. 35 Jahre hat der bescheidene Star-Koch dem Familienunternehmen schon die Treue gehalten. Typisch für die Traube, die auf 222 Jahr Geschichte zurückblicken kann.

"Genuss-reich: Das Hotel Traube Tonbach in Baiersbronn" vollständig lesen

250 Jahre wechselvoller Geschichte liegen hinter den dottergelben Mauern des Schlosshotels Szidonia, das sich fürstlich in einem weitläufigen Park erhebt. Drinnen fühlt sich der Besucher erst mal nach England versetzt: Dunkle Möbel, Jagdtrophäen, schwere Sessel. Die Zimmer dagegen sind licht, die Möbel leichtfüßig, die Farben frisch. Der Stilmix ist gewollt, spiegelt die unterschiedlichsten Epochen, die das Haus hinter sich hat.

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Losari: Aufatmen in der Kaffeeplantage

Dienstag, 5. Oktober 2010

Unten rauscht der mörderische Verkehr auf der Straße vorbei, oben im Schatten der Kaffeebäume ist davon gerade noch ein Brausen zu hören, fast wie von Meereswellen. Vom alten Herrenhaus her wehen Klavierklänge durch die üppig blühende Gartenanlage, es duftet nach Kaffee und Frangipani-Blüten. Im Infinity-Pool über dem weitläufigen Spa spiegeln sich Palmen und Tulpenbäume mit feuerroten Blüten. Dahinter verschmelzen die dunkelblauen Vulkankegel Zentraljavas mit dem Blau des Horizonts. Ein guter Geist fegt Blütenblätter vom Weg zum Restaurant. Hier sitzen die Gäste am Abend, speisen indonesische Köstlichkeiten und genießen zum Abschluss einen Espresso vom hauseigenen Kaffee.

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Reinhold Würth hält gern Hof. Der Milliarden schwere Unternehmer, der sich im Hohenlohischen als Mäzen einen guten Namen und auch schon mit Auswanderungsplänen Schlagzeilen gemacht hat, hat dafür seit 2005 auch eine standesgemäße Bühne: das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe. Wo die blaublütigen Gäste der Fürsten zu Hohenlohe sich einst zu Jagdsoireen trafen, sollen heute die Hotelgäste des Schraubenkönigs fürstlich residieren.

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Ein „Landeplatz für Ankommende“ mitten auf dem Land, wo Storch und Biber sich Gute Nacht sagen? Schon im Eingangsbereich beweist das Hotel Mühltalhof Mut zum Anderssein. Es ist die Handschrift des Mühlviertler Künstlers Joachim Eckl. Aber auch seine Frau Johanna und sein Schwager Helmut Rachinger beweisen in dem 300 Jahre alten Traditionshaus, das sie von ihren Eltern übernommen haben, Mut zum Außergewöhnlichen.

" Mühltalhof: Kopfgeburten und Leibspeisen" vollständig lesen

Der Aufgang ist schmucklos, ein ganz normaler Hauseingang eben. Nur der rote Baldachin außen mit dem Schriftzug Hotel Altstadt Vienna weist darauf hin, dass dieses Patrizierhaus aus der Gründerzeit nahe dem Biedermeierviertel Spittelberg ein Hotel beherbergt. Und was für eines: Auf fünf Stockwerke verteilen sich die 42 individuell ausgestatteten Zimmer und Suiten, einige mit Dachgarten und spektakulärem Blick über die Dächer von Wien. Mittendrin die Privatwohnung einer ehemaligen Hausbesorgerin. Typisch Wien eben.

"Hotel Altstadt Vienna: Ein Zuhause außerhalb des eigenen Heims" vollständig lesen

Ein Grand Hotel für Bonn

Mittwoch, 18. November 2009

Über die Bonner Provinz lächelt man gerne in Berlin. Doch die Stadt am Rhein ist schon längst nicht mehr provinziell. Am neu konzipierten und ambitionierten Bonner Bogen wurde jetzt mit dem Kameha Grand ein Hotel eröffnet, das auch weltstädtischen Ansprüchen genügt und mit seinem gewagten Design nicht nur die Bonner scharenweise anzieht. Von außen wirkt es mit dem gigantischen verglasten Innenhof wie ein Raumschiff, das am Rheinufer gelandet ist. 
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 Mitten im Wald bleibt der hoch gewachsene Hotelier mit dem sorgsam gelockten Haarschopf stehen, blickt versonnen auf den Weg und sagt: „Genau hier habe ich als Kind ein Ei fallen lassen, das mir eine Bäuerin für die Mutter mitgegeben hat. Ein Ei!“ Hermann Bareiss, seit Jahrzehnten hoch gelobter Gastgeber in der luxuriösen Ferienoase Bareiss in Baiersbronn Mitteltal, erinnert sich, dass er todunglücklich war – damals. „Ein Ei, das war etwas Kostbares für uns.“
"Zurück zu den Wurzeln: Warum Hotelier Bareiss viel Geld in einen alten Hof investierte " vollständig lesen

Das Hotel wird zur Destination

Dienstag, 9. Juni 2009

Die einen werben mit Frühbucher-Angeboten wie es sonst Reiseveranstalter tun, die anderen mit Dreingaben für Schnäppchenjäger. Die Wirtschaftskrise hat auch die Hotellerie im Würgegriff. Vor allem die Luxushotels leiden, weil Geschäftsreisende ausbleiben und andere Märkte weggebrochen sind. Dabei haben die beispielsweise die österreichischen Hoteliers in den letzten Jahren viel investiert, um mit den weltweiten Urlaubszielen konkurrieren zu können. Zu Recht. In Zeiten, in denen die Menschen jeden Urlaubseuro dreimal umdrehen und in denen so mancher exotische Ziele wegen politischer Unsicherheit, Naturkatastrophen oder auch Flugangst meidet, wird das Hotel immer mehr zur Destination – vor allem, wenn es in einer schönen Landschaft liegt.

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Mit Air Dolomiti haben der italienische Stahlunternehmer Dr. Alcide  Leali  und seine Frau Liliana Maßstäbe im Luftverkehr gesetzt. Die Mischung aus italienischer Gastfreundschaft und deutscher Perfektion kam an. Fünf Jahre, nachdem sie Air Dolomiti an die Lufthansa verkauft haben, wollen die Lealis jetzt mit einer „Kollektion von Luxushotels“ Maßstäbe in der  italienischen Hotellerie setzen. Mit dem Lefay Hotel & Resort Lago del Garda ist ihnen das auf Anhieb gelungen. Ein Familienhotel in Tremalzo/Trentino und ein Country Resort in den Bergen, die luxuröse Variante des italienischen Agriturismo sollen folgen.  

"Magische Momente: Das Lefay Hotel & Resort Lago del Garda" vollständig lesen

Verwöhnaroma im Grödner Tal

Freitag, 30. Mai 2008

  Eine Tasse Himbeeren, eine Tasse Joghurt, ein Esslöffel Honig, eine halbe Tasse Kandiszucker. Theresa rührt die Mischung in einer Schüssel an, es duftet nach Himbeeren. Doch die schwarzhaarige Fee im weißen Mantel ist keine Köchin. Theresa ist Bademeisterin und ihre  süße Versuchung ist auch nicht als Gaumenschmaus gedacht sondern als  Körperpeeling. Gedämpft ist das Licht im rustikal-romantischen „private spa“, auf dem Bett liegt einladend ein großes Herz. Das Himbeerpeeling ist die Einleitung zu einem Wohlfühlritual für zwei. Wie schade, dass Theresa nur zwei Hände hat. So muss Er in der Sauna ausharren, bis Sie ins wohlig warme Badewasser taucht. Und während Sie unter Theresas flinken Händen und dem Himbeer-Öl dahin schmilzt, dümpelt Er im lauen Badewasser. Erst auf dem gemütlichen Bett ist das Pärchen wieder vereint und kann gemeinsam Himbeersaft schlürfen. Dabei fühlen sich die beiden  nach Himbeerpeeling, Milchbad mit Himbeeren, Massage mit Himbeeröl und Himbeerpackung fast schon selbst wie süße Früchtchen, prall und rosig wie reife Himbeeren.

  Das Hotel Adler in St. Ulrich hat Tradition als Vorreiter neuer Entwicklungen im Tourismus. Auch bei der Wellness geht das Haus neue Wege.


 

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Angesichts der schönbrunngelben Fassade, der verspielten Türmchen und des verschnörkelten Tors mögen viele gerührt an die RTL-Serie „Das Schloss am Wörthersee“ zurückdenken, an einen charmanten Roy Black und eine noch jugendlich wirkende Uschi Glas. Doch der erste Eindruck täuscht. Dies ist nicht mehr das Serienhotel der 90er Jahre, dies ist etwas ganz Neues, eine Kombination aus Schlossromantik und modernem High-Tech-Luxus.

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