Reinhold Würth hält gern Hof. Der Milliarden schwere Unternehmer, der sich im Hohenlohischen als Mäzen einen guten Namen und auch schon mit Auswanderungsplänen Schlagzeilen gemacht hat, hat dafür seit 2005 auch eine standesgemäße Bühne: das Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe. Wo die blaublütigen Gäste der Fürsten zu Hohenlohe sich einst zu Jagdsoireen trafen, sollen heute die Hotelgäste des Schraubenkönigs fürstlich residieren.


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Ein „Landeplatz für Ankommende“ mitten auf dem Land, wo Storch und Biber sich Gute Nacht sagen? Schon im Eingangsbereich beweist das Hotel Mühltalhof Mut zum Anderssein. Es ist die Handschrift des Mühlviertler Künstlers Joachim Eckl. Aber auch seine Frau Johanna und sein Schwager Helmut Rachinger beweisen in dem 300 Jahre alten Traditionshaus, das sie von ihren Eltern übernommen haben, Mut zum Außergewöhnlichen.


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Der Aufgang ist schmucklos, ein ganz normaler Hauseingang eben. Nur der rote Baldachin außen mit dem Schriftzug Hotel Altstadt Vienna weist darauf hin, dass dieses Patrizierhaus aus der Gründerzeit nahe dem Biedermeierviertel Spittelberg ein Hotel beherbergt. Und was für eines: Auf fünf Stockwerke verteilen sich die 42 individuell ausgestatteten Zimmer und Suiten, einige mit Dachgarten und spektakulärem Blick über die Dächer von Wien. Mittendrin die Privatwohnung einer ehemaligen Hausbesorgerin. Typisch Wien eben.


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Ein Grand Hotel für Bonn

Mittwoch, 18. November 2009

Über die Bonner Provinz lächelt man gerne in Berlin. Doch die Stadt am Rhein ist schon längst nicht mehr provinziell. Am neu konzipierten und ambitionierten Bonner Bogen wurde jetzt mit dem Kameha Grand ein Hotel eröffnet, das auch weltstädtischen Ansprüchen genügt und mit seinem gewagten Design nicht nur die Bonner scharenweise anzieht. Von außen wirkt es mit dem gigantischen verglasten Innenhof wie ein Raumschiff, das am Rheinufer gelandet ist. 

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 Mitten im Wald bleibt der hoch gewachsene Hotelier mit dem sorgsam gelockten Haarschopf stehen, blickt versonnen auf den Weg und sagt: „Genau hier habe ich als Kind ein Ei fallen lassen, das mir eine Bäuerin für die Mutter mitgegeben hat. Ein Ei!“ Hermann Bareiss, seit Jahrzehnten hoch gelobter Gastgeber in der luxuriösen Ferienoase Bareiss in Baiersbronn Mitteltal, erinnert sich, dass er todunglücklich war – damals. „Ein Ei, das war etwas Kostbares für uns.“

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Das Hotel wird zur Destination

Dienstag, 9. Juni 2009

Die einen werben mit Frühbucher-Angeboten wie es sonst Reiseveranstalter tun, die anderen mit Dreingaben für Schnäppchenjäger. Die Wirtschaftskrise hat auch die Hotellerie im Würgegriff. Vor allem die Luxushotels leiden, weil Geschäftsreisende ausbleiben und andere Märkte weggebrochen sind. Dabei haben die beispielsweise die österreichischen Hoteliers in den letzten Jahren viel investiert, um mit den weltweiten Urlaubszielen konkurrieren zu können. Zu Recht. In Zeiten, in denen die Menschen jeden Urlaubseuro dreimal umdrehen und in denen so mancher exotische Ziele wegen politischer Unsicherheit, Naturkatastrophen oder auch Flugangst meidet, wird das Hotel immer mehr zur Destination – vor allem, wenn es in einer schönen Landschaft liegt.


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Mit Air Dolomiti haben der italienische Stahlunternehmer Dr. Alcide  Leali  und seine Frau Liliana Maßstäbe im Luftverkehr gesetzt. Die Mischung aus italienischer Gastfreundschaft und deutscher Perfektion kam an. Fünf Jahre, nachdem sie Air Dolomiti an die Lufthansa verkauft haben, wollen die Lealis jetzt mit einer „Kollektion von Luxushotels“ Maßstäbe in der  italienischen Hotellerie setzen. Mit dem Lefay Hotel & Resort Lago del Garda ist ihnen das auf Anhieb gelungen. Ein Familienhotel in Tremalzo/Trentino und ein Country Resort in den Bergen, die luxuröse Variante des italienischen Agriturismo sollen folgen.  


"Magische Momente: Das Lefay Hotel & Resort Lago del Garda" vollständig lesen

Verwöhnaroma im Grödner Tal

Freitag, 30. Mai 2008

  Eine Tasse Himbeeren, eine Tasse Joghurt, ein Esslöffel Honig, eine halbe Tasse Kandiszucker. Theresa rührt die Mischung in einer Schüssel an, es duftet nach Himbeeren. Doch die schwarzhaarige Fee im weißen Mantel ist keine Köchin. Theresa ist Bademeisterin und ihre  süße Versuchung ist auch nicht als Gaumenschmaus gedacht sondern als  Körperpeeling. Gedämpft ist das Licht im rustikal-romantischen „private spa“, auf dem Bett liegt einladend ein großes Herz. Das Himbeerpeeling ist die Einleitung zu einem Wohlfühlritual für zwei. Wie schade, dass Theresa nur zwei Hände hat. So muss Er in der Sauna ausharren, bis Sie ins wohlig warme Badewasser taucht. Und während Sie unter Theresas flinken Händen und dem Himbeer-Öl dahin schmilzt, dümpelt Er im lauen Badewasser. Erst auf dem gemütlichen Bett ist das Pärchen wieder vereint und kann gemeinsam Himbeersaft schlürfen. Dabei fühlen sich die beiden  nach Himbeerpeeling, Milchbad mit Himbeeren, Massage mit Himbeeröl und Himbeerpackung fast schon selbst wie süße Früchtchen, prall und rosig wie reife Himbeeren.

  Das Hotel Adler in St. Ulrich hat Tradition als Vorreiter neuer Entwicklungen im Tourismus. Auch bei der Wellness geht das Haus neue Wege.


 


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Angesichts der schönbrunngelben Fassade, der verspielten Türmchen und des verschnörkelten Tors mögen viele gerührt an die RTL-Serie „Das Schloss am Wörthersee“ zurückdenken, an einen charmanten Roy Black und eine noch jugendlich wirkende Uschi Glas. Doch der erste Eindruck täuscht. Dies ist nicht mehr das Serienhotel der 90er Jahre, dies ist etwas ganz Neues, eine Kombination aus Schlossromantik und modernem High-Tech-Luxus.


"Hotel Schloss Velden: Auferstanden aus der Bedeutungslosigkeit" vollständig lesen

Draußen tobt der Verkehr wie überall in diesen asiatischen Staaten. Das Tuten der Hupen, das Schrillen der Fahrradklingeln, das Kreischen der Bremsen mischt sich zu einer endlosen Kakaphonie. Drinnen  herrscht himmlische Ruhe, untermalt von den „Sounds of Silence“: Vögel zwitschern, der Brunnen plätschert, der Wind rauscht in den Zweigen der Bäume. 

Wer durch das handgeschnitzte Tor in Battisputali tritt, befindet sich unversehens in einer anderen Welt.  Dwarika’s Hotel in Kathmandu ist ein ganz besonderer Ort, eine Oase inmitten der trubeligen Metropole, ein Hort echter Gastfreundschaft und ein lebendiges Museum dazu.


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Badenweiler: Der alte Mann und das Bad

Donnerstag, 27. März 2008

Ja, früher, da war halt alles besser. Damals, in den 50-igern standen die Kurgäste Schlange und fanden oft kein Zimmer in Badenweiler. Heute ist es eher umgekehrt. Kein Wunder, dass Rudolf Gfell, 71, und seit Jahrzehnten als Gästeführer in Badenweiler unterwegs, sich Sorgen um die Zukunft macht. Um die Hälfte ist die Gästezahl in dem Städtchen zurückgegangen, viele der Gründerzeit-Villen stehen leer. Sanatorien werden abgerissen und erstehen neu als seniorengerechte Eigentumswohnungen. Für den gebürtigen Badenweiler keine Perspektive.

Der Kurort überaltert und könnte sich schon bald überlebt haben. Die Schuld gibt Gfell der kurfeindlichen Gesundheitsreform. Selbst das Grandhotel Römerbad, mit seinem schlossähnlichen Äußeren ein Aushängeschild des Markgräfler Örtchens, hätte es beinahe erwischt.


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Frauen-Power in Zell am See

Dienstag, 25. März 2008

Oben auf der Schmittenhöhe, wo ein die Elisabeth-Kapelle an den Besuch der Kaiserin Sisi erinnert, heizt der Schnaps-Hans die Stimmung an. Unten in Zell am See, wo Wolfgang Porsche, Chef des Porsche-Aufsichtsrats und Enkel von Käfer-Erfinder Ferdinand Porsche, ein Gut mit 140 Rindern betreibt, und wo das Ferry-Porsche-Congress-Center moderne Akzente setzt, flanieren  Touristen zwischen Rathaus, See und Stadtpfarrkirche. Das Städtchen ist eine der ältesten bajuwarischen Siedlungen des Pinzgaus, aber heute ist es vor allem Hotelstadt. 10 000 Einwohner leben hier, die meisten von den 12 000 Gästebetten. Und es lebt sich gut in Zell am See, dank der Touristen, die mit der Bahn direkt ins Herz des Örtchens fahren können.


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München feiert 850 Jahre und eines der ältesten Hotels in der bayerischen Landeshauptstadt begeht seinen 150. Geburtstag, das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski.





 


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Hermann Bareiss und der Morlokhof

Montag, 4. Februar 2008

Mitten im Wald bleibt der hoch gewachsene Hotelier mit dem sorgsam gelockten Haarschopf stehen, blickt versonnen auf den Weg und sagt: „Genau hier habe ich als Kind ein Ei fallen lassen, das mir eine Bäuerin für die Mutter mitgegeben hat. Ein Ei!“ Hermann Bareiss, seit Jahrzehnten hoch gelobter Gastgeber in der luxuriösen Ferienoase Bareiss in Bayersbronn Mitteltal, erinnert sich, dass er todunglücklich war – damals. „Ein Ei, das war etwas Kostbares für uns.“


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Alles Öko im Hotel Victoria

Mittwoch, 26. September 2007

Hotel Victoria

Papa Hemingway hätte sich gewundert. Zu seiner Zeit dachte man noch nicht an die Umwelt. Da hatte man andere Probleme. Jetzt schaut er von vielen Bildern in der Hemingway-Bar des Best-WesternHotels Victoria, wo abends zwar ganz in seinem Sinne Cocktails gemixt werden, beim morgendlichen Frühstücksbüfett aber auf Amerikanismen verzichtet wird - zugunsten frischer Produkte aus der Region. Das Hotel in Freiburg, der grünen Vorzeigestadt, bezeichnet sich selbst als das „umweltfreundlichste Privat-Hotel der Welt“ und hat diverse Öko-Auszeichnungen eingeheimst.


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