Draußen tobt der Verkehr wie überall in diesen asiatischen Staaten. Das Tuten der Hupen, das Schrillen der Fahrradklingeln, das Kreischen der Bremsen mischt sich zu einer endlosen Kakaphonie. Drinnen  herrscht himmlische Ruhe, untermalt von den „Sounds of Silence“: Vögel zwitschern, der Brunnen plätschert, der Wind rauscht in den Zweigen der Bäume. 

Wer durch das handgeschnitzte Tor in Battisputali tritt, befindet sich unversehens in einer anderen Welt.  Dwarika’s Hotel in Kathmandu ist ein ganz besonderer Ort, eine Oase inmitten der trubeligen Metropole, ein Hort echter Gastfreundschaft und ein lebendiges Museum dazu.

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Badenweiler: Der alte Mann und das Bad

Donnerstag, 27. März 2008

Ja, früher, da war halt alles besser. Damals, in den 50-igern standen die Kurgäste Schlange und fanden oft kein Zimmer in Badenweiler. Heute ist es eher umgekehrt. Kein Wunder, dass Rudolf Gfell, 71, und seit Jahrzehnten als Gästeführer in Badenweiler unterwegs, sich Sorgen um die Zukunft macht. Um die Hälfte ist die Gästezahl in dem Städtchen zurückgegangen, viele der Gründerzeit-Villen stehen leer. Sanatorien werden abgerissen und erstehen neu als seniorengerechte Eigentumswohnungen. Für den gebürtigen Badenweiler keine Perspektive.

Der Kurort überaltert und könnte sich schon bald überlebt haben. Die Schuld gibt Gfell der kurfeindlichen Gesundheitsreform. Selbst das Grandhotel Römerbad, mit seinem schlossähnlichen Äußeren ein Aushängeschild des Markgräfler Örtchens, hätte es beinahe erwischt.

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Frauen-Power in Zell am See

Dienstag, 25. März 2008

Oben auf der Schmittenhöhe, wo ein die Elisabeth-Kapelle an den Besuch der Kaiserin Sisi erinnert, heizt der Schnaps-Hans die Stimmung an. Unten in Zell am See, wo Wolfgang Porsche, Chef des Porsche-Aufsichtsrats und Enkel von Käfer-Erfinder Ferdinand Porsche, ein Gut mit 140 Rindern betreibt, und wo das Ferry-Porsche-Congress-Center moderne Akzente setzt, flanieren  Touristen zwischen Rathaus, See und Stadtpfarrkirche. Das Städtchen ist eine der ältesten bajuwarischen Siedlungen des Pinzgaus, aber heute ist es vor allem Hotelstadt. 10 000 Einwohner leben hier, die meisten von den 12 000 Gästebetten. Und es lebt sich gut in Zell am See, dank der Touristen, die mit der Bahn direkt ins Herz des Örtchens fahren können.

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München feiert 850 Jahre und eines der ältesten Hotels in der bayerischen Landeshauptstadt begeht seinen 150. Geburtstag, das Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski.





 

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Hermann Bareiss und der Morlokhof

Montag, 4. Februar 2008

Mitten im Wald bleibt der hoch gewachsene Hotelier mit dem sorgsam gelockten Haarschopf stehen, blickt versonnen auf den Weg und sagt: „Genau hier habe ich als Kind ein Ei fallen lassen, das mir eine Bäuerin für die Mutter mitgegeben hat. Ein Ei!“ Hermann Bareiss, seit Jahrzehnten hoch gelobter Gastgeber in der luxuriösen Ferienoase Bareiss in Bayersbronn Mitteltal, erinnert sich, dass er todunglücklich war – damals. „Ein Ei, das war etwas Kostbares für uns.“

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Alles Öko im Hotel Victoria

Mittwoch, 26. September 2007

Hotel Victoria

Papa Hemingway hätte sich gewundert. Zu seiner Zeit dachte man noch nicht an die Umwelt. Da hatte man andere Probleme. Jetzt schaut er von vielen Bildern in der Hemingway-Bar des Best-WesternHotels Victoria, wo abends zwar ganz in seinem Sinne Cocktails gemixt werden, beim morgendlichen Frühstücksbüfett aber auf Amerikanismen verzichtet wird - zugunsten frischer Produkte aus der Region. Das Hotel in Freiburg, der grünen Vorzeigestadt, bezeichnet sich selbst als das „umweltfreundlichste Privat-Hotel der Welt“ und hat diverse Öko-Auszeichnungen eingeheimst.

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Der Schmied von Kochel

Er war ein rechter Bayer, der Balthasar Mayer, der als Schmied von Kochel in die Geschichte einging. Seine Heldentaten sind Legende und wie er in der Sendlinger Mordweihnacht als 70-jähriger nur mit einer Keule bewaffnet, gegen die Österreicher und für Bayerns Freiheit focht, hat so manchen Maler inspiriert. Der sagenhafte Held hat auch einem legendären Wirtshaus seinen Namen gegeben.

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Kunst und Kulinarik im Erbprinz

Dienstag, 17. April 2007

Der Erbprinz in Ettlingen war schon immer eine besondere Adresse, nachdem die Posthalter-Station 1788 von Markgraf Carl-Friedrich von Baden die so genannte Schildwirtschafts-Gerechtigkeit bekommen hatte. Fast 100 Jahre später bekam das Gasthaus eine eigene Haltestelle der Dampfbahn und auch heute noch hält die Alptalbahn aus Karlsruhe in Ettlingen beim Erbprinz. In den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts wurde das Hotel dann zum Tummelplatz der Prominenz vom Bundespräsidenten bis zur Filmdiva, vom Scheich bis zum Sportler, vom Kardinal bis zum König. Als Bernhard Zepf 1999 das Traditionshaus übernahm, wollte er an den alten Glanz anknüpfen. „Tradition bewahren, Neues schaffen“, ist sein Motto bis heute.

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Es war einmal ein alter Hof in Baiersbronn-Mitteltal. Generationen von Bauern wurden hier geboren, wuchsen auf, heirateten, bekamen Kinder und starben  - wie überall in der Welt. Doch etwas war anders am Morlokhof, der so manchen Baiersbronnern nicht ganz geheuer war.  Sonderlinge seien die Morloks,  hieß es, und gemunkelt wurde von Wunderheilungen durch Handauflegen, von seltsamen Tinkturen, die Linderung verschafften, kurz von Magie. Die bäuerlichen Heiler wussten tatsächlich Wunderdinge zu vollbringen und sie schöpften ihr Wissen aus einem familiären Fundus von Rezepturen und Beschwörungen, von Schutzformeln und rituellen Handlungsanweisungen. All das ahnte man in Mitteltal, doch inzwischen hat der alte Hof seine Geheimnisse preisgegeben. Und ausgerechnet Hermann Bareiss, ein Grande der deutschen Hoteliers, war es, der sie ihm entlockte.


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Der letzte Schrei: Kochkurse für Manager. Nachdem die Führungskräfte der Wirtschaft in den letzten Jahren in den Wäldern das Überleben trainiert, sich in Wildwasserschluchten über Wasser gehalten, beim Bungee-Springen den bodenlosen Sturz und die sichere Rückkehr geübt und auf schmalem Grat Standfestigkeit gezeigt haben, dürfen sie jetzt in der Küchenbrigade Teamgeist beweisen. Lilo Solcher fragte  Haubenkoch Thomas M. Walkensteiner (Küchendirektor Hotel Schloss Fuschl GmbH), warum Küchenlatein Managerkarrieren beflügeln kann.


"Manager in die Küche: Ein Gespräch mit Thomas M. Walkensteiner vom Schlosshotel Fuschl" vollständig lesen

 „Die könnte was erzählen, die Kutsche“,  sagt Richard Fellner, Wagnermeister und Chauffeur im Hotel Schloss Fuschl. Der 49-jährige mit dem karierten Hemd und der braunen Hose steht vor einer Kutsche von Kaiser Franz Joseph und streicht versonnen über die glänzenden Speichen. „Damit ist der Kaiser immer zu seiner Geliebten gefahren, der Katharina Schratt.“ Und das im Sissi-Schloss! In dem Haus, das in den beliebten Sissi-Filmen eine Hauptrolle spielte – damals als es als Schloss Possenhofen posierte und als Romy Schneider in der Rolle der jungen Sissi den Garten über dem silbrig schimmernden Fuschlsee mit perlendem Lachen erfüllte.





"Zu Hause bei Sissi & Co: Das Schlosshotel Fuschl" vollständig lesen

Hinter den sieben Bergen liegt das Zwergenreich von Braunwald. Ein Sonnenbalkon im Kanton Glarus und mittendrin das Märchenhotel Bellevue. Ein Märchenhotel? Martin Vogel und seine Frau Lydia haben aus dem alten Kasten des früheren Grandhotels ein Hotel für Familien gemacht, ein Hotel, in dem Märchen wahr werden.
"Im Zwergenreich: Zwerg Bartli macht in Braunwald den Kindern Beine" vollständig lesen

Ducasse in der Toscana: das L'Andana

Mittwoch, 7. Juni 2006

Das L’Andana, heute ein stilvolles Luxushotel, das den Ehrgeiz hat,
„den Geist des alten Landsitzes wieder zum Leben zu bringen“ (Martino
de Rosa), war ein Anwesen von Leopold II, Herzog der Toscana. Alain
Ducasse verliebte sich auf der Stelle in dieses vergessene Paradies
nahe dem reizvollen Städtchen Castiglione della Pescaia aber abseits
der großen Touristenziele wie Pisa, Florenz oder Siena. Die Kooperation
mit Vittorio Moretti (Terra Moretti) und Martino de Rosa (Groupe wiish)
ermöglichte ihm die Verwirklichung seines Traums: ein Hotel großzügig
wie die Maremma, die toskanische Küstenlandschaft, und eine Küche, die
den Originalgeschmack der erlesenen Zutaten zur Geltung bringt.
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Seit 30 Jahren ist das Sporthotel Stock eine gute Adresse in Finkenberg im Zillertal. Aber natürlich hat sich viel geändert seit den Anfängen im Jahr 1976, als das Restaurant Bratpfandl eröffnet wurde. Besonders viel in den letzten Jahren, denn da wurde in den Spa-Bereich investiert. Elf Millionen Euro hat die Familie in die Hand genommen und in den neuen Residenz Suiten sowie in der weitläufigen Wellness- und Spa-Abteilung an nichts gespart. Jetzt kann man wählen zwischen Familien- oder Damen-Wellness oder dem Wohlfühlbereich für Mann und Frau.
"Im Wellness-Stress: Das Sporthotel Stock und die Qual der Wahl" vollständig lesen

Leni Riefenstahl hätte es hier gefallen. Die Fotografin wäre entzückt gewesen über die Farbspiele von Meer und Bergen und sie hätte sich wohl gefühlt in der weitläufigen Hotelanlage ihres Großneffen. Doch Leni Riefenstahl war nie in Danai Beach. Der Berliner Maschinenbauingenieur Otto von Riefenstahl hat seine Großtante nie kennen gelernt, dafür aber die Griechin Danai. Die Philosophiestudentin aus Thessaloniki verliebte sich auf der Stelle in den feschen Baron und die deutsch-griechische Verbindung hat sich als äußerst fruchtbar erwiesen. Zu den drei Kindern gesellte sich als viertes „Kind“ das Hotel am feinen Sandstrand zwischen Metamorfosi und Nikiti im Norden von Sithonia, dem zweiten Finger der Chalkidiki im Norden Griechenlands.

"Ein Hoteltraum: Danai Beach auf der Chalkidiki" vollständig lesen