Mörderisch schön: Rundenausflug auf Kluftinger-Spuren
Montag, 16. August 2010
Die richtige Spürnase ließen einige Teilnehmer schon bei der Anfahrt vermissen, u.a auch die Sprecherin der Runde. Statt auf dem Parkplatz am Alatsee landeten sie im Umland von Füssen. Geduldig wartete Füssens Tourismuschef Stefan Fredlmeier mit Führerin Erih Gössler auf die Nachzügler, ehe die Wagenkolonne zum Alatsee aufbrach. Zur Begrüßung gab’s die erste Überraschung – knackige bayerische Brezen zur Stärkung. Fredlmeier, seit einem Jahr in Füssen, lud die Teilnehmer ein, die Augen offen zu halten. Füssen sei mehr als Neuschwanstein, sagte er und dass er sich „privilegiert“ fühle, hier zu leben trotz des „Wetters mit Charakter“. Das zeigt sich beim Rundenausflug von seiner launischen Seite, mal grau, dann wieder blau.
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Aschewolke und kein Ende: Tourismusbranche zwischen Hoffen und Bangen
Dienstag, 25. Mai 2010
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Alles, nur nicht Senioren
Mittwoch, 14. April 2010
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Neue Reiseformen: Alles ändert sich - auch der Tourismus
Montag, 22. Februar 2010
Und ganz einfach ist es ja auch nicht, auf die individualisierten Wünsche einzugehen. Denn noch, so Romeiss-Stracke, existiere vieles nebeneinander – die Spaßgesellschaft und die Sinngesellschaft. Und dass seit 1990 sei eine neue Spaßgesellschaft aus den ehemaligen Mangelgesellschaften hinter dem Eisernen Vorhang hinzugekommen ist, mache das Durcheinander perfekt.
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Skifahren ja -aber...
Montag, 18. Januar 2010
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Wen machen sportliche Großevents glücklich?
Mittwoch, 18. November 2009
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CSR: Die Zeit ist reif
Freitag, 9. Oktober 2009
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Hotels: Luxus oder Budget - Wo ist der Weg aus der Krise?
Mittwoch, 9. September 2009
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Rundenausflug: Heute Augsburg
Dienstag, 1. September 2009
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Krise. Was für eine Krise?
Dienstag, 23. Juni 2009
Man mag es angesichts der Horrormeldungen, die uns täglich ereilen, gar nicht glauben. Aber Tourismuskenner Karl Born versichert in der Touristischen Runde in München glaubhaft, dass die Lage „nicht so schlimm ist wie manche sie beschreiben“. Allerdings sieht der Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz durchaus Probleme bei der Branche, die manche Entwicklung verschlafen habe. „Bis sie merkt, dass Krise ist, haben die anderen schon die Staatsgelder vereinnahmt“.
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PR und Journalismus: Zwischen allen Stühlen?
Dienstag, 19. Mai 2009
Der eine sieht schon das Ende des Qualitätsjournalismus gekommen, die andere singt das Hohe Lied der Partnerschaft. Bei der Touristischen Runde zum Thema „PR und Journalismus – Zwitter oder Zwilling“ stießen die Meinungen hart aufeinander. Schon die PR-Profis positionieren sich höchst unterschiedlich. Sieht es Gunther Träger von C&C, mit 25 Jahren Erfahrung in der Reise-PR ein ausgebuffter Profi, eher gerne, wenn ein Journalist nicht „auch mal Widerstand leistet“, setzt Daniela Piroth, Eigentümerin der noch jungen dp-marketingpr, auf gegenseitiges Verständnis und darauf, dass jede Seite die Bedürfnisse der anderen respektiert. Auf der anderen Seite betonen die Journalisten Andreas Steidel von Sonntag Aktuell und Freelancer Fabian von Poser die Bedeutung einer unabhängigen und damit auch glaubwürdigen Reiseberichterstattung.
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Reisen Frauen anders?
Dienstag, 7. April 2009
„Reisen Frauen anders?“ fragte die Touristische Runde München am 1. April. Und die Antwort könnte fast auch ein Aprilscherz sein: Ja und nein, sagten die Experten. Einig aber waren sie sich darin, dass Frauen immer mehr über die Urlaubsinhalte entscheiden – auch wenn sie mit Mann verreisen.
In ihrer Eingangspräsentation weist Gisela Sökeland, Geschäftsführerin von Thomas Cook Reisen auf die größeren und kleineren Unterschiede bei Männer- und Fraueninteressen hin. Während Frauen im Urlaub gern mit Kindern spielen und etwas für ihre Gesundheit und Schönheit tun wollen, wollen Männer vor allem unterwegs sein und viel erleben, wobei sie durchaus auch an Flirten und Erotik denken. Weil nun aber der Anteil der Frauen in unserer alternden Gesellschaft überproportional ansteige, so Sökeland, müsse die Branche Frauen auch beim Reisen als „Megatrend“ begreifen.
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Abschied vom Wachstumsdenken
Montag, 2. März 2009
Queensland versinkt in Wasserfluten, in China herrscht Dürre, am Himalaja schmelzen die Gletscher und in Dubais Wüste werden Skipisten gebaut. Die Welt scheint aus den Fugen geraten zu sein. Vielleicht ist das Thema Nachhaltigkeit gerade deshalb so wichtig – auch in Zeiten der Wirtschaftskrise.
In der Touristischen Runde diskutierten Experten darüber, was Nachhaltigkeit ist und wie nachhaltiger Tourismus aussehen müsste.
Anke Biedenkapp, Gründerin und Geschäftsführerin des Reisepavillon, ist überzeugt davon, dass das Thema Nachhaltigkeit, vor gut 20 Jahren noch als reichlich exotisch belächelt, „in der Mitte der Gesellschaft“ angekommen ist. Mit den drei Säulen Ökologie, Ökonomie und soziale Entwicklung sei Nachhaltigkeit gerade in wirtschaftlich kritischen Zeiten wichtig. Die Tourismusbranche könne es sich nicht leisten, den Ast abzusägen, auf dem sie sitze, indem sie weiterhin menschliche und natürliche Ressourcen ausbeute. Den Reisepavillon, bei seiner Gründung „ein wichtiger Katalysator für alle, die sich zum Thema Nachhaltigkeit vernetzen wollten“, sieht sie bis heute als „Schnittstelle für unterschiedlichste nachhaltige Projekte“, an der nicht nur Kleinstveranstalter beteiligt sind, sondern auch Reiseriesen wie die TUI.
Andreas Koch, Leiter Qualität- und Umweltmanagement der TUI, ist denn auch stolz auf die Umwelt-Bilanz des europäischen Marktführers. Er macht aber auch klar: „Wir müssen wirtschaftlich erfolgreich sein, um uns auf anderen Feldern engagieren zu können.“ Deshalb sei es nötig, den Kunden nicht aus dem Blick zu verlieren. Und da habe sich einiges geändert. Bei den Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability) etwa, den Menschen, die Wert auf Gesundheit und Nachhaltigkeit legen, kämen Umweltaktivitäten gut an. Daran würde auch derzeitige Wirtschaftskrise nichts ändern. Als beispielhaft für das Engagement der TUI nannte er das jüngste Wiederaufforstungsprogramm auf den Balearen, die jährliche Wahl eines Umweltchampions, die Zertifizierung des Unternehmens nach dem weltweit höchsten unabhöngigenUmweltstandard ISO 14001 und den ersten grünen Katalog 2008.
Für Rolf Pfeifer, Geschäftsführer des Forums anders reisen, in dem sich kleine und mittlere Veranstalter zusammengetan haben, sind solche Einzel-Projekte zwar ehrenvoll, wichtig ist ihm aber „die ganze Wertschöpfungskette“, das heißt vor allem die Frage, „wie viel vom Reisepreis bleibt im Land“. Deshalb hat er eine CSR-Zertifizierung entwickelt, die „das Kerngeschäft hinsichtlich der Nachhaltigkeit messbar“ machen soll und bei der auch die unternehmerische Sozialverantwortung auf den Prüfstand komme. Bis 2010 sollen seiner Vorstellung nach alle Forum-Mitglieder zertifiziert sein. Letztlich gehe es darum, die Unternehmen Schritt für Schritt zu verbessern.
Sensibilisierung ist für Walter Krombach, Geschäftsführer der Willy Scharnow Stiftung, ein wichtiges Stichwort. Die Stiftung will Reiseverkäufern Gelegenheit geben, sich selbst weiter zu bilden und nimmt Nachhaltigkeit verstärkt in diese Programme auf. Krombach ist überzeugt davon, dass sich in der Krise auch das Reiseverhalten ändern wird. „Wir müssen Abschied nehmen vom Wachstumsdenken“, mahnt er. „Es wird nicht immer neue Zuwächse geben.“
Massentourismus ist nicht die Sache von Studienreise-Veranstaltern. Auf die Inhalte kommt es an, glaubt Frano Ilic von Studiosus. Organisierte Begegnungen mit Einheimischen gehören seit 2005 zum Programm des Münchner Studienreise-Spezialisten. Solche freiwilligen Zusammenkünfte könnten von für beide Teile von Nutzen sein. Für die Menschen vor Ort bedeuteten sie mehr Einkommen, für die Touristen mehr Einblick. Allerdings müssten die Begegnungen umsichtig geplant und die Reiseleiter sensibilisiert sein. Dann könnte ein Treffen mit der Übersetzerin von Orhan Pamuk in Istanbul oder ein Tag mit Dörflern in Agrigent das Verständnis für Land und Leute nachhaltig vertiefen.
Vor allem um die Natur geht es der Kooperation „Alpine Pearls“, die eine „umweltpolitische Nische kommunizieren“ will, so Geschäftsführerin Karmen Mentil. Propagiert wird „sanft-mobiler Urlaub“ in 21 Alpenorten in Deutschland, Österreich, Italien, Frankreich, Slowenien und in der Schweiz. Nachhaltigkeit, Klimaschutz und touristische Qualität sind die Ziele der alpinen Perlen, die unter anderem auch mit der TUI zusammenarbeiten. Gepäckservice, Elektrofahrräder vor Ort und kostenlose Nutzung des Nahverkehrs sollen den Urlaubern den Abschied vom Auto auf Zeit schmackhaft machen. Wer dann noch umweltfreundlich anreist, komme ohne Stau und Maut ans Ziel – „ein echter Luxus“, wie Mentil wirbt.
In der anschließenden Diskussion gab es dann doch noch viel Schelte für die Bahn, die oft zu teuer und unflexibel sei, so dass immer noch viel zu viele Touristen trotz Staugefahr und Stress die Anreise mit dem Auto wählen. Den Verzicht auf Fliegen wollte niemand propagieren. Vor allem für Reisen in die Ferne sei das - umweltschädliche -Flugzeug unersetzlich. Allerdings waren sich alle Experten einig, dass trotz Klimadiskussion zu wenig Reisende CO²-Kompensationen etwa bei atmosfair leisteten. Noch ist der Emissionshandel freiwillig, aber 2012 soll er auch für den Luftverkehr zur Pflicht werden. Spätestens dann werden Flüge teurer und vielleicht auch weniger.
Perfekte Pisten - zufriedene Gäste?
Dienstag, 3. Februar 2009
Aufrüstung in den Skigebieten: Immer mehr Sessellifte kommen unter die Haube, Rolltreppen führen zu den Liften, Sitzheizungen wärmen den Allerwertesten bei der Auffahrt, glatt gebügelte Pisten lassen auch schlechte Skifahrer gut aussehen. Ist es das, was die Skifahrer wollen? Oder bleibt bei alldem das Naturerlebnis auf der Strecke und damit auch ein Stückchen Abenteuer? Moderator Thomas Biersack vom ADAC SkiGuide befragte dazu in der Touristischen Runde München eine Reihe von Experten. Tenor der Runde: „Die Leute wollen es so und sie wollen immer mehr.“
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Braucht der Winter eine Lobby?
Dienstag, 18. November 2008
Die Schneekanonen in den Alpen sind längst in Stellung gebracht, der erste Schnee ist schon gefallen und die großen Ski-Openings stehen ins Haus. Dennoch: Der Winter hat an Attraktivität verloren. Der Wintersport, lange die Cash-Cow der Alpendörfer, schwächelt. Braucht der Winter eine Lobby, fragte die Touristische Runde in München. Ja, sagten die Referenten, und führten neue Marketing-Aktionen ins Feld.
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