Kluftinger Info

Freitag, 3. September 2010

Das Allgäu auf den Spuren von Kommissar Kluftinger - von der Unterkunft bis zu Führungen. Anreise mit dem Auto über die Autobahn nach Kempten, Memmingen oder Füssen. Auf kleinen Straßen nach Altusried. Füssen und Kempten haben auch Bahnverbindungen.




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"Aufbäumen“ ist das – doppeldeutige – Motto des Würzburger Bergwaldprojekts. Geht es doch darum, sich gegen den Ausverkauf der Natur zu stemmen, auch indem da, wo es nötig ist, Bäume gepflanzt werden. „Wir wollen die Wald-Ökosysteme in ihrer Artenvielfalt stabilisieren“, sagt Geschäftsführer Stephen Wehner. Dabei ist das Bergwaldprojekt auf die Hilfe von Freiwilligen angewiesen.
Und die kommen in Scharen, wie Projektforscher Peter Naumann erzählt. Es sind Menschen zwischen 18 und 88 – Studenten und Manager, Forstleute und Ingenieure, Hausfrauen und Ärztinnen. Die über 1000 Plätze für den einwöchigen Freiwilligeneinsatz seien schnell vergeben. „Ein Wahnsinnspotenzial“.


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Eine Einladung zum Kaffeesiederball? Wer da nein sagt, weiß nicht, was er versäumt. Denn der Ball der Kaffeehausbesitzer ist nach dem Opernball der größte und einer der populärsten Wiener Bälle überhaupt. Bei Eintrittspreisen um die 110 Euro pro Person (ohne Sitzplatz, versteht sich) ist der „Pas de Deux um die Kaffeebohne“ in der Wiener Hofburg schnell ausverkauft – können doch in dieser Ballnacht alle Säle der Hofburg durchtanzt werden.


"Alles Walzer: Ballsaison in Wien - Ohne Smoking geht gar nichts" vollständig lesen

Kriminelles Pflaster

Donnerstag, 29. Juli 2010

Zwischen Goethes Faust und Erich Kubys „Das Mädchen Rosemarie“ liegen Welten – und Jahrhunderte. Aber beide Autoren haben den selben Ort der Inspiration: Frankfurt. Wer sich in der Stadt am Main, wo die Wolkenkratzer in den Himmel schießen wie nirgendwo sonst in Deutschland, auf kriminelle Spuren begibt, begegnet sowohl dem „Vorbild“ für das unglückliche Gretchen als natürlich auch der vor 53 Jahren ermordeten Prostituierten Rosemarie Nitribitt, deren Todesumstände bis heute die Fantasie beflügelt. Zum 50. Todestag bereicherte Christian Steiger mit „Rosemarie Nitribitt – Autopsie eines deutschen Skandals“ die Verschwörungstheorien.


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Sie ist so rund und blond wie ihre Orecchiette: Nunzia Caputo (52) ist schon eine kleine Berühmtheit in ihrer Straße. Dabei ist die 52-Jährige keineswegs die einzige, die in Baris Arco Basso, dem niedrigen Bogen, die berühmten apulischen Nudeln von Hand herstellt. Fast in jeder Haustür steht eine Frau in Kittelschürze mit einem Brett voller weizenfarbener Öhrchen – so die Übersetzung von Orecchiette.

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Almost heaven, West Virginia,
Blue Ridge Mountains, Shenadoah River.


John Denvers Country Roads kennt jeder, der schon mal in einem Bierzelt war. Der Refrain des Songs „Country roads, take me home“ eignet sich bestens zum Mitgröhlen. Dabei besingt der amerikanische Barde nicht nur die Landstraßen, die ihn nach Hause bringen, sondern auch die Landschaft um die Blue Ridge Mountains und den Shennadoah Fluss, der in den Appalachen entspringt. Der Blue Ridge Parkway ist eine dieser Country Roads – und mit Sicherheit die schönste.
Die Panoramastraße verbindet den Shenandoah Nationalpark in Virginia über die Blue Ridge Montains mit den Great Smoky Mountains in North Carolina. 755 aussichtsreiche Kilometer, immer auf der Höhe, entlang dem Hauptkamm der Appalachen. Im Herbst feiert der Blue Ridge Parkway Jubiläum. Dann wird die von vorausschauenden Männern geplante Touristikstraße 75 Jahre alt. Wir sind vorausgereist auf den Spuren des John-Denver-Songs.



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Über Stock und Stein

Dienstag, 4. Mai 2010

Wandern ist wieder in. Nicht zuletzt dank prominenten Vorbildern wie Manuel Andrack oder den Tatort-Stars Axel Prahl und Jan Josef Liefers, die deutsche Landschaften erwandern, machen sich auch immer mehr Jüngere auf die Socken. 40 Millionen Deutsche schnüren nach einer neuen Studie gelegentlich die Wanderschuhe, jeder Zweite. Deutschlandweit entstehen neue Wanderwege – wie der Kocher Jagst-Trail im württembergischen Hohenlohe. Wir sind vorausgegangen.



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In einer oder zwei Wochen wird von der Straße noch weniger zu sehen sein als jetzt schon. Wenn die Bayerische LandesausstellungBayern Italien“ im Kloster Sankt Mang in Füssen  ihre Tore öffnet, werden die Steine der Via Claudia Augusta, auf denen wir wandern, wieder unter Wasser liegen genauso wie das Dorf Forggen oder die antike Villa Rustica bei Schwangau. Verschluckt von den Wassern des Forggensees. Dabei wären die bayerisch-italienischen Verbindungen, die Thema der Landesausstellung sind, ohne die Via Claudia nicht möglich.


"Via Claudia: Die versunkene Straße" vollständig lesen

Magische Orte

Montag, 19. April 2010

Kraftorte nennen die einen sie, magisch die anderen: Orte, die den Besucher verzaubern, die ihn nicht mehr loslassen. Das können Kirchen sein und Klöster, steinerne Relikte aus uralter Zeit, aber auch ein Wald, ein See, ein Weg. Sieben Orte voller Magie.


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Da sitzt er wie er wohl zu Lebzeiten immer gerne saß, am kleinen Kaffeetisch mit Blick auf die Tür: Für den Schriftsteller Peter Altenberg war das Cafe Central das Wohnzimmer, wo er seine Prosaskizzen schrieb. Heute erinnert ein Pappkamerad an die große Zeit, als sich die Wiener Boheme hier im Kaffeehaus traf.
Wien und seine Kaffeehäuser, das ist eine Geschichte für sich. Rainer Lefevre, der staatlich geprüfte Fremdenführer mit der hohen Stirn und der kantigen Metallbrille, hat sie studiert. 800 Kaffeehäuser gibt es in Wien und dazu noch moderne Cafe-Bars und Steh-Cafes. Wir aber sind auf der Suche nach den Cafes aus der guten alten Zeit. Solchen mit plüschigen Bänken, Sesselchen und runden Tischen, mit vielen Zeitungen und Bedienungen in Schwarz-Weiß.


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Ein Dorf mit Charakter

Dienstag, 6. April 2010

Auf der Speisekarte steht Kaviar, das Gramm zu 18 Franken. Mindestens zehn Gramm sollten’s schon sein. Wir sind da, wo die Deutschen gern ihr Schwarzgeld bunkern, in der Schweiz. Und da, wo die Schönen und Reichen besonders gern Urlaub machen, in Pontresina bei St. Moritz. Hier ist die Welt noch nicht von Betonbunkern und Garagen verstellt wie im größeren Nobelort. Pontresina hat sich (noch) seinen dörflichen Charakter bewahrt, auch wenn Kräne von neuen Bauvorhaben künden. Das Grand Hotel Kronenhof steht seit über 100 Jahren mittendrin in dem Engadiner Örtchen und ist längst Teil der Geschichte.


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Nicht überall auf der Welt sind Touristen gerne gesehen. Der tourismuskritische Leitsatz, dass Reisende zerstören, was sie suchen, in dem sie es finden, ist vor allem in Entwicklungsländern noch immer Tatsache. Doch es gibt auch eine andere Art von Tourismus, einen Tourismus, der achtet, was er vorfindet und der die Menschen vor Ort teilhaben lässt, ja ihnen neue Chancen eröffnet. Diesen sozialverantwortlichen Tourismus will der TO DO!-Wettbewerb würdigen. 2010 stellt Afrika mit Gambia und Mosambik beide Gewinner.


"Paradiesische Zustände: TODO!-Wettbewerb zeigt: Verantwortungsvoller Tourismus ist möglich" vollständig lesen

Mauritius: Die Welt im Kleinen

Mittwoch, 3. März 2010

Der Mann trägt weiß. Und damit fällt er hier nicht einmal auf. Denn auf dem Hotelgelände laufen viele in dem weißen Baumwollanzug herum, den das Shanti Ananda seinen Gästen zur Verfügung stellt. Mit den Kleidern sollen sie auch den Stress des Alltags ablegen. Dr. Anuviyan kommt aus Indien wie viele Einwohner von Mauritius. Der
Schüler von Swami Parthasarathy  -der Guru beruft sich auf die uralte Vedanta-Philosophie -, ist überzeugt davon, dass sich „Leben lernen
lässt wie ein Musikinstrument“.


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Info Dolomiti Skigenuss

Sonntag, 28. Februar 2010

Anreisen: Über die Brennerautobahn bis Ausfahrt, Pustertal, vor Bruneck ins Gadertal bis Sankt Kassian. Oder ins Grödnertal, Ausfahrt Klausen. Hier liegen St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein
Wohnen: Im ganzen Skigebiet Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen aller Kategorien und für jeden Geldbeutel. Wir wohnten im Hotel Ciasa Salares in St. Kassian Armenterola (HP im DZ pro Person und Nacht 141 Euro, zwischen 7. und 20. März, www.siriolagroup.it). Schön auch in St. Ulrich das Hotel Adler Dolomiti mit riesigen Wellnessbereich (Short Stay mit Verwöhnpension, Wasserwelt und Freizeitprogramm, vier Tage von Sonntag bis Donnerstag, bis 21. März ab 688 Euro, www.adler-dolomiti.com).


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Moskau auf die Schnelle

Mittwoch, 24. Februar 2010

Frühling in Russlands Hauptstadt: Unterhalb der Sperlingsberge, auf denen die Lomonossov-Universität thront wie ein mächtiges Schloss des Wissens, flanieren Studenten und Professoren auf gepflegten Wegen. Am Flussufer sonnen sich die ersten Bikini-Schönheiten. Moskau ist grün, gigantische Parkanlagen durchziehen die Metropole wie grüne Lebensadern. Der Gorki-Park, in dem die Scorpions einst den „wind of change“ wehen ließen, ist nur einer davon. Auch entlang der Moskwa, die auf 80 Kilometern durch die Stadt strömt, blüht und grünt es. Die Stadt ist riesig. 46 000 Quadratkilometer, größer als die Schweiz. 40 Kilometer zwischen der südlichen und der nördlichen Stadtgrenze. Da sollten Touristen wissen, was sie sehen wollen.


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