Thailand: Stark in der Krisenbewältigung

Mittwoch, 16. November 2011

Bangkok steht unter Wasser. Es wird noch Monate dauern, bis der nationale Flughafen Don Muang wieder eröffnen kann. Auch aus den überfluteten Vororten der thailändischen Hauptstadt läuft das Wasser nur langsam ab. Und die alte Königsstadt Ayutthaya (Bild) erholt sich nur langsam von den Überschwemmungen. Die Aufräumungsarbeiten werden sich über Wochen hinziehen, fürchten Experten. Auch dass das Hochwasser Auswirkungen auf den Tourismus haben könnte. Doch die Touristen kommen trotz allem, lassen Bangkok links liegen und fliegen gleich in die Badeorte, nach Phuket beispielsweise, das von der Flut verschont blieb und wo die Wunden, die der Tsunami vor sieben Jahren gerissen hat, verheilt zu sein scheinen.

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Bali Info

Donnerstag, 16. Juni 2011

Einreisen: Der Reisepass muss noch ein halbes Jahr gültig sein. Das nötige Visum wird am Flughafen gegen eine Gebühr von 25 Dollar ausgestellt. Bei der Ausreise wird eine Flughafensteuer in Höhe von 150 000 Rupien fällig.
Anreisen: Es gibt tägliche Flugverbindungen von Europa auf die rund 12.000 Kilometer entfernte Insel. Die Flugzeit beträgt rund 17 Stunden. U.a. fliegen Singapore Airlines über Singapur (ab 1101 Euro/Economy), Cathay Pacific über Hongkong (ab 1234 Euro/Economy) und Qatar Airways über Doha (ab 1000 Euro/Economy) nach Bali. Der Preis gilt für den Reisezeitraum September.

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Bali: Götter, Kräuter, Küchenrezepte

Donnerstag, 16. Juni 2011

Hühner gackern, ein Hahn kräht, Hunde bellen, Kinder kreischen, Mopeds knattern, Autos hupen. Die Geräusche der Straße auf Bali sind ganz anders als bei uns. Und manchmal hat die sich durch Dörfer und Reisterrassen hindurch windende Fahrbahn auch mehr Löcher als Belag. Doch wen stört das schon in dieser paradiesischen Landschaft?
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Damaskus Info

Montag, 24. Januar 2011

Einreise. Für Syrien ist ein Visum notwendig, das bei der Syrischen Botschaft in Deutschland beantragt werden muss. Der Pass muss mindestens noch sechs Monate gültig sein und darf keinen israelischen Einreisestempel enthalten.
Anreise: Der Flughafen von Damaskus wird von vielen Airlines angeflogen. Star-Alliance-Mitglied Turkish Airlines fliegt beispielsweise über Istanbul nach Damaskus. Aktuelle Preise im Internet.

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Damaskus: Stadt der Märchen

Montag, 24. Januar 2011

Das Cafe war ziemlich voll. Viele Touristen warteten und tranken Tee. Wir setzten uns in die Nähe des hohen Stuhls des Erzählers. Gegen sieben Uhr kam der Märchenerzähler. Er redete ziemlich laut und machte immer wieder lebhafte Bewegungen mit seinen Händen, um die Gefahr oder die Kämpfe zu betonen. Die Touristen knipsten ihn, und er wurde immer lauter und wilder. Das gefiel auch einigen Zuhörern und sie gaben zwischendurch lauthals ihre Kommentare. Der Kaffeehauserzähler berichtete von den Kämpfen zweier Sippen, und nach einer Weile stritten im Saal zwei Männer miteinander, weil jeder die Partei einer anderen Sippe ergriff… Die Geschichte wurde dort unterbrochen, wo sie am spannendsten war. Der Erzähler bat die Anwesenden am nächsten Tag wieder ins Kaffeehaus zu kommen, damit er ihnen erzählen konnte, was nun passiert.“ (Rafik Schami: Eine Hand voller Sterne)


Kaum zu glauben, dass der große syrische Erzähler seit Jahrzehnten nicht mehr in Damaskus war. Seit 40 Jahren genau. Was er beschreibt, haben wir gerade erst erlebt – vor einer Woche genau, im Kaffeehaus Al Nofara nahe der Omajjaden-Moschee. Nur ist der Erzähler wohl ein anderer als der vor 40 Jahren. Rasheed al Hallak, genannt Abu Shadi, ist der letzte Hakawati (Kaffeehauserzähler) des Mittleren Ostens – und er weiß, was von ihm erwartet wird, wenn er sich auf den Thron des Erzählers setzt und mit seiner Geschichte über Heldenmut und Liebesleid loslegt. Und ganz wie ein Märchen klingt auch, wie der ehemalige Drogist dazu kam, Märchenerzähler zu werden:

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Merapi-Ausbruch: Borobodur wieder ohne Asche

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Wochenlang bangten die Archäologen um die Weltkulturerbestätte Borobodur. Der Ausbruch des Merapi auf der indonesischen Hauptinsel Java hatte nicht nur Dörfer bedroht – und über 100 Tote gefordert – er hatte auch die steinernen Zeugen einer großen Vergangenheit in der Tempelanlage von Borobudur unter dem Ascheregen verschwinden lassen. Jetzt hat das Tourismusministerium die Gegend um Yogyakarta wieder für den Tourismus frei gegeben. Der Direktor der United Nations World Tourism Organisation (UNWTO), Marcio Favilla, bestätigte vor Ort, dass die touristische Infrastruktur intakt sei und auch in der Luft keine Asche mehr wahrgenommen werden könne. Er war gerade erst zur Welt-Konferenz über Kultur, Erziehung und Wissenschaft in Yokyakarta.
Der Borodbodur, im achten und neunten Jahrhundert erbaut und 1991 zum Weltkulturerbe erklärt, liegt etwa 40 Kilometer nordwestlich von Yokyakarta und ist die Hauptsehenswürdigkeit auf Java. Lange Zeit war die gigantische, neun Stockwerke hohe Stupa unter vulkanischer Asche und Gebüsch begraben. Erst 1814 wurde sie durch Thomas Stamford Raffles wieder entdeckt, und nach umfangreichen Restaurierungen in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde die buddhistische Tempelpyramide zum Tourismusmagneten. Wie ein steinernes Bilderbuch erzählen die den Bau umgürtenden Reliefs Szenen aus dem Leben Buddhas und aus dem Alltag Javas im neunten Jahrhundert.
Ebenso wieder zugänglich ist auch Prambanan, die größte hinduistische Tempelanlage Indonesiens aus dem neunten Jahrhundert, rund 20 Kilometer von Yokyakarta entfernt und wie Borobodur seit 1991 Unesco Weltkulturerbe. Erst 2006 war die Anlage bei einem Erdbeben schwer beschädigt worden, der Wiederaufbau ist bis heute nicht abgeschlossen. 

Dem Mekong wird das Wasser abgegraben

Dienstag, 16. November 2010

Es sieht aus, als hätte der Himmel Sternenstaub auf den Fluss gestreut. Die braunen Fluten schimmern golden, als würde der Name „Goldenes Dreieck“ von diesem Phänomen herrühren und nicht vom schmutzigen Handel mit Drogen. Der Mekong gilt in Südostasien als die „Mutter aller Wasser“. Ein Fluss mit Geschichte. Sie handelt von Gewalt, sie riecht nach Opium und Profitgier.

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Hanoi Info

Dienstag, 21. September 2010

Einreise: Der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein. Das nötige Visum wird gegen Gebühr von der Vietnamesischen Botschaft in Deutschland ausgestellt.  
Anreise: z.B. mit Vietnam Airlines. Die Flugzeit beträgt rund elf Stunden.

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Hanoi: Die 1000-Jährige

Dienstag, 21. September 2010

Angh muss mal wieder telefonieren. Seine Frau bekommt im nächsten Monat ein Baby, ihr erstes, ein Mädchen und der 32-jährige Guide freut sich schon riesig auf den Familienzuwachs. Für seine Tochter erwartet der studierte Lehrer eine rosige Zukunft. Womöglich fällt ja der Geburtstag auf ein ganz besonderes Datum, den 10. 10. 2010, den Tag, an dem Hanoi 1000 Jahre alt wird. Dann wird groß gefeiert –zehn Tage lang. Eine Parade wird durch die prächtig beflaggten Straßen der Stadt ziehen. 100 Bronzetrommeln werden auf das große Fest einstimmen. Und in den Schulen erfahren die Kinder, dass ein König ihre Stadt gegründet hat.

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Indien zum Träumen

Dienstag, 19. Januar 2010

Der indische Subkontinent – ein Land auf dem Sprung vom Mittelalter in die Zukunft:  Boomende Städte, Bollywood, IT-Blase. Indien vereint alle Widersprüche in sich -Armut und grenzenlosen Reichtum, rigides Kastenwesen und religiöse Toleranz, schmachtende Romanzen und knallharte Geschäftspolitik. Der Film „Slumdog Millionär“ hat die indische Gegenwart auf den Punkt gebracht.
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Philippinen: Land des Lächelns

Mittwoch, 2. Dezember 2009

Die Braut lächelt. Sie lächelt für den Fotografen und auch noch, als eine Horde von Touristen mit Kameras auf sie zustürmt, um sie abzulichten. „Wir Philippinos liefern Bilder“, sagt Marlyn, die 26-jährige Fremdenführerin, die in Deutschland aufgewachsen ist. „Wir lächeln auch über die Krisen hinweg.“ Auf unserer Reise durch die Philippinen begegnen wir diesem „philippinischen Krisenlächeln“ immer wieder. Eine Geschichte in drei Akten.


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Rajasthan:Träume aus 1001 Nacht

Mittwoch, 6. Mai 2009

Der Maharadscha kommt gerade von einer Wahlveranstaltung zurück. Seine Schwester Chandeesch Kumari kandidiert für die Kongresspartei und ihr Bruder unterstützt sie, obwohl die Rajas aus historischen Gründen eher Kongress-Gegner sind. „Blut ist dicker als politische Überzeugungen“, begründet Nichte Mamta Singh das Engagement seiner Hoheit. Groß und kräftig mit schwarzem Schnauzer, die dichten, dunklen Haare nach hinten gegelt und in der traditionellen weißen Kurta könnte der Maharadscha von Jodhpur geradewegs einem der Ahnenporträts entsprungen sein, die im gigantischen Umaid Bhawan Palace an den Wänden hängen.

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Das Dächergewirr und die labyrinthischen dunklen Gänge sind weltbekannt. Hier suchten Salim und seine Freunde Zuflucht vor der Polizei, denen die Kinder einen Streich gespielt hatten, hier wurde die Mutter der Brüder Salim und Jamal von wütenden Horden erschlagen, hier verliebte sich Jamal im Gewitterregen in die kleine tropfnasse Latika. Danny Boyles Film „Slumdog Millionär“, in dem ein Junge aus dem Slum den Hauptgewinn abräumt, hat die Slums von Mumbai, dem früheren Bombay, ins Rampenlicht gezerrt. Für viele Mittelstands-Inder, die es leid sind, ihr Land als Hort des Elends abgebildet zu sehen, ein Sakrileg. Für andere eine gute Tat.

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Shenyang-Info

Montag, 4. August 2008

Einreisen. Für die Einreise nach China ist neben dem gültigen Reisepass ein Visum erforderlich. Tipp: Frühzeitig beantragen, die Chinesen lassen sich gerne Zeit. Kosten etwa 20 Euro. Infos  im Reisebüro oder unter www.china-guide.de

Ankommen.  Lufthansa
fliegt jeweils dienstags, freitags und sonntags von München aus nach Shenyang, mit Zwischenlandung in Seoul. Aktuelle Preise im Reisebüro oder unter www.lufthansa.com

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BMW will im Reich der Mitte Premium sein

Donnerstag, 19. Juni 2008

Prognosen, dass China bis 2020 der größte Automarkt der Welt sein wird, hört Hans Kröppelt gerne. Noch lieber spricht der 50-jährige Münchner von den Erfolgen der BMW-Niederlassung in China seit der Unterzeichnung des Joint Venture Vertrages mit dem damals noch jungen chinesischen Autobauer Brilliance vor fünf Jahren. In dem  boomenden chinesischen Markt mit 4,7 Millionen Gesamtzulassungen 2007 (1997 waren es noch 589 000) spielt BMW zwar noch eine kleine, aber immer wichtigere Rolle. 30 000 in Shenyang produzierte Automobile wurden 2007 verkauft. Mit den importierten Fahrzeugen stieg die Zahl auf 51 588, ein Absatzplus von traumhaften 42 Prozent.

Den sprunghaft wachsenden Bedarf will Kröppelt mit einer Produktionssteigerung in Shenyang erfüllen: 41 000 Automobile der Dreierserie und der Fünferserie in der chinesischen Langversion sollen  in diesem Jahr vom Band laufen. Proportional wächst die Zahl der BMW-Händler, die sich vornehmlich an der Ostküste konzentrieren mit Ausnahme eines Autohauses in Urumqi.  90 waren es 2007, 20 mehr als noch 2006. 120 sollen es schon Ende 2008 sein.

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