Prof. Dr. Karl Ganser gilt als einer der Architekten des modernen Ruhrgebiets. Der visionäre Geograph aus Mindelheim sah die Möglichkeiten der brachliegenden Industrielandschaft und hatte großen Anteil an ihrer Umwandlung in eine Kulturlandschaft. Die Route der Industriekultur etwa zeigt, welche Möglichkeiten in verlassenen Zechen und leeren Hochöfen stecken. Mit seinen Ideen für die Internationale Bauausstellung Emscher Park (IBA) hat Ganser den Boden bereitet für die Kulturhauptstadt 2010. Auch dafür wurde Prof. Dr. Karl Ganser mit dem VDRJ-Preis ausgezeichnet.  Ein Gespräch.


"Eine ganz spezielle touristische Region: Prof. Dr. Karl Ganser zum Kulturhauptstadtjahr" vollständig lesen

Linz09, das war auch ein Experiment. Ein Schweizer als Intendant des Kulturhauptstadtjahres, eine Ausstellung (Hauptstadt des Führers) zu einer geschichtlichen Epoche, die man am liebsten übergangen hätte und ein Projekte-Wettbewerb, bei dem sich die örtliche Kunstszene außen vor fühlte. Wir fragten  Martin Heller, (geboren in Basel, Studium der Kunstgeschichte, Ethnologie und Europäischer Volkskunde), seit 2005 Intendant von Linz09 nach seiner Bilanz.



"Abschied von Linz09: "Schaut her, das ist unsere Stadt"" vollständig lesen












Herr Messner wie geht es Ihnen?

Mir geht es ausgezeichnet. Ich bin grade unterwegs nach Rom, wo ich einen Vortrag halten werde.  



In den letzten Jahren sind Sie fast zum Familienmenschen mutiert. Werden Sie Ostern mit Ihrer Familie verbringen?

Ich war ja immer ein Familienmensch. Ich komme aus einer großen Familie und lebe jetzt in einer kleinen Familie, meiner eigenen. Allerdings habe ich mir immer herausgenommen, weitere Abenteuer zu wagen. Man muss sich nicht einsperren lassen, nur weil man Familie hat. Das ist das Vorurteil der Spießer. Aber ich kümmere mich um meine Kinder und bin oft wochenlang zu Hause, jetzt sogar mehr als früher - verständlicherweise. Und ja, auch Ostern bin ich zu Hause.




""Wir Menschen sind stärker als wir denken": Reinhold Messner im Gespräch " vollständig lesen

 


Prof. Raoul Schrott, geboren in Tunis, Literaturwissenschaftler, Autor, Übersetzer, hat drei Jahre seines Lebens mit der Übertragung von Homers Ilias ins Deutsche zugebracht.


Frage:  Sie haben offensichtlich ein Faible für epochale Werke. Nach der  Übertragung des Gilgamesch-Epos ins Deutsche haben Sie die Ilias in Angriff genommen. Warum nicht die Odyssee?

Schrott:  Für die Odyssee gibt es bereits eine Bandbreite an lesbaren Übersetzungen. Die Ilias hingegen ist - dem Status entsprechend, den Homer bei uns in der Klassik errang - stets nur in einem pseudo-klassischen Deutsch übertragen worden, wie es weder Winckelmann  noch Goethe je gesprochen haben. Deswegen tat eine Übertragung not, die der Ilias ihre Poesie und ihren eigentlichen Sinngehalt wieder zurückgibt


"Raoul Schrott: Homers Ilias kann leicht mit Joyces Ulysses mithalten - Ein Gespräch" vollständig lesen

Reisen wird global. Die Deutschen müssen sich  von der Vorstellung verabschieden, der Nabel der Welt zu sein. Russen, Chinesen und Inder drängen auf den Reisemarkt und verändern ihn mit ihren Vorstellungen. Reisen wird auch schwieriger: Der explodierende Ölpreis verteuert das Fliegen. Auf der anderen Seite vermehren sich die Autos in den Schwellenländern und verstopfen die Zufahrtsstraßen. Unter diesen Umständen hat Bahnfahren einen ganz neuen Charme. Einer, der das offenbar schon lange ahnte, ist Hans Engberding, Gründer von Lernidee-Erlebnisreisen und VDRJ-Preisträger 2003. Wir sprachen mit dem Vater der Transsib-Sonderzüge in Moskau.


"Hans Engberding: Wir wollen auf unserem Gebiet so gut sein wie kein anderer" vollständig lesen

 Die Lufthansa hat Shenyang im Norden Chinas als sechstes Ziel im Reich der Mitte in den Flugplan aufgenommen. Mit 58 wöchentlichen Flügen ist die Airline europäischer Platzhirsch in China. Wir sprachen darüber mit Thomas Klühr, Konzernbeauftragter und Leiter Hub-Management in München.


""Die Lufthansa will teilhaben am Wachstumsmarkt China"" vollständig lesen

Der Mann ist ein Phänomen: Mit Anfang 20 schon Unternehmer und nach einem Absturz erneuter Aufstieg in die Liga der Besserverdiener, Bestsellerautor, alleinerziehender Vater eines 17-jährigen Sohnes, begeisterter Koch. Was immer Marc Levy anpackt, scheint Erfolg zu haben. Seit fünf Jahren schreibt der gutaussehende 46-jährige Franzose Romane und jedes Mal ist er mit großem Abstand der meistverkaufte französische Autor. Doch die Levy-Gemeinde wird immer internationaler: in Vietnam und Korea kann man Levys Liebesgeschichten lesen, in der Türkei, in Thailand und in den USA, in England und natürlich auch in Deutschland. Sein neuester Roman „Wenn wir zusammen sind“ drängte sich schon in der ersten Woche in die Spiegel-Bestsellerliste. Es handelt von zwei alleinerziehenden Vätern Antoine und Mathias, die eine neue Art des Zusammenlebens proben. In Levys Haus in South Kensington stehen die PCs von Vater und Sohn dicht nebeneinander und in der Küche hängt ein großes Porträt des kleinen Louis. Wir sprachen mit dem Vater Marc Levy in London.


"Erfolgsautor Marc Levy: Warum soll ein Vater keine gute Mutter sein können?" vollständig lesen

Die Aida Diva ist nach ihrer Taufe in Hamburg auf Jungfernfahrt gen Mallorca. Viele Superlative zeichnen das neue, 315 Millionen teure Flaggschiff von Aida Cruises aus: die größte schwimmende Wellness Oase, die erste Fischräucheranlage an Bord, die aufregendste Showbühne mitten im Schiffsrumpf, die modernste Digitaltechnik für Telefon und Television. Doch die Diva ist erst der Anfang, drei baugleiche Schwestern sollen folgen. Wir sprachen mit Michael Thamm, Präsident von Aida Cruises, über die Unternehmenspolitik.


"Michael Thamm, Aida Cruises: Wir sind von der Strahlkraft der Marke überzeugt" vollständig lesen

Die Gourmets kommen gerne, bei Varta, Gault Millau und Feinschmecker hat der Erbprinz auch diesmal gepunktet. Und doch fehlt eines zum Glück: der Michelin-Stern. Warum gerade er so wichtig ist, wollten wir von Küchenchef Frank Oehler  wissen, der schon in seinem eigenen Restaurant D'Rescht in Hawangen im Allgäu die Fachwelt verblüfft hatte und 1998 vom Gault Millau als Entdeckung des Jahres gefeiert wurde. 2002 erhielt der ehemalige junge Wilde den Guide-Michelin-Stern. Seit 2005 kocht der Mann mit dem Ziegenbart im Erbprinz in Ettlingen – auf Sterneniveau.  Doch im letzten Jahr verlor der Erbprinz seinen Stern wieder.


"Frank Oehler: Der Michelin-Stern ist das Maß aller Dinge" vollständig lesen

Die Tourismusindustrie befindet sich vor einem dramatischen Wandel. Klimaschock und demographische Entwicklung werden das Reisen in Zukunft verändern. Wir sprachen mit Michael Tenzer, Neckermann Flugreisen, über die Auswirkungen auf die Reisebranche.

""Wir fliegen noch Jahrzehnte" - Gespräch mit Michael Tenzer, Neckermann Flugreisen" vollständig lesen

Frage: Wohin geht die Reise, Herr Lohmann?

Lohmann: Wir Deutschen sind ja ein geradezu urlaubsversessenes Volk, auch bei eher ungünstig erscheinenden Rahmenbedingungen hatten wir insgesamt kaum Auswirkungen auf die Reisetätigkeit. Nun aber erscheinen die wirtschaftlichen Bedingungen günstig und Ende des vergangenen Jahres stieg auch die Urlaubslaune. Also von Urlaubsmüdigkeit keine Spur! Bei den Reisezielen bleiben die Klassiker vorn: die Küsten und Berge im Inland, im Ausland die Mittelmeerregion und die Alpenländer. Zuwächse erwarten können Länder im Osten Europas, z.B. Rumänien, Bulgarien, aber auch Ungarn. Auch Fernreisen sind wieder im Aufwind.



"Gute Reise 2007: Gespräch zur ITB mit Dr. Martin Lohmann vom Institut für Tourismus- und Bäderforschung" vollständig lesen

Heinz Julen: Traumtänzer oder Visionär?

Dienstag, 26. September 2006

So ein bisschen erinnert das Projekt an den Film vom Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam. Das Kleine Matterhorn im Schatten des großen Matterhorns soll zu einem Viertausender werden – durch den Bau einer spektakulären Aussichtsplattform samt Hotel. Im Grunde das Pendant zur Porta Alpina unter Sedrun. Statt 800 Meter unter die Erde geht es am Kleinen Matterhorn 117 Meter über den Gipfel, wenn alles nach Plan verläuft – nach den Plänen von Heinz Julen vielmehr, dem Zermatter Multitalent und Schwager des Schweizer Olympiasiegers Pirmin Zurbriggen. Wir sprachen mit dem Künstler und Architekten in Zermatt.

"Heinz Julen: Traumtänzer oder Visionär?" vollständig lesen

Mit einem wahren Rabattfeuerwerk wartet Neckermann in den Winterkatalogen auf, um bei den Kunden zu punkten. Der Verdrängungswettbewerb auf dem Reisemarkt ist in vollem Gang, denn Neckermann will in den nächsten Jahren weiter wachsen – auf Kosten der Mitbewerber. Der Vorstand setzt auf Verdrängung. Wir sprachen mit Dr. Peter Fankhauser auf Malta.


"Dr. Peter Fankhauser: Wir wollen die Besten sein" vollständig lesen

Wer kennt sie nicht, die Venedig-Krimis um den freundlichen Commissario Brunetti? Der 14. Fall „Blutige Steine” steht derzeit auf den Bestseller-Listen ganz vorne. Und seit die ersten Fälle im Fernsehen erschienen, wandern immer mehr Deutsche auf Brunettis Spuren durch die Lagunenstadt. Bei Diogenes gibt es dazu sogar einen Stadtplan. Und doch kennt kaum ein Venezianer die Krimis, die Venedigs Schönheit feiern. Wir fragten die Autorin Donna Leon (64), warum das so ist.

"Donna Leon: Ich möchte keine Berühmtheit sein" vollständig lesen


Zwölf deutsche Städte erwarten sich von der Fußballweltmeisterschaft im nächsten Jahr nicht nur einen Ansturm der Fans, sondern auch einen nachhaltigen Impuls für den Tourismus. Wir sprachen mit dem Präsidenten des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verbands Klaus Laepple über Erwartungen zur und Auswirkungen der WM.

"Die Fußball-WM ist eine einmalige Chance für Deutschland - Ein Gespräch mit DRV-Präsident Klaus Laepple" vollständig lesen

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