Heinz Julen: Traumtänzer oder Visionär?

Dienstag, 26. September 2006

So ein bisschen erinnert das Projekt an den Film vom Engländer, der auf einen Hügel stieg und von einem Berg herunterkam. Das Kleine Matterhorn im Schatten des großen Matterhorns soll zu einem Viertausender werden – durch den Bau einer spektakulären Aussichtsplattform samt Hotel. Im Grunde das Pendant zur Porta Alpina unter Sedrun. Statt 800 Meter unter die Erde geht es am Kleinen Matterhorn 117 Meter über den Gipfel, wenn alles nach Plan verläuft – nach den Plänen von Heinz Julen vielmehr, dem Zermatter Multitalent und Schwager des Schweizer Olympiasiegers Pirmin Zurbriggen. Wir sprachen mit dem Künstler und Architekten in Zermatt.
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Mit einem wahren Rabattfeuerwerk wartet Neckermann in den Winterkatalogen auf, um bei den Kunden zu punkten. Der Verdrängungswettbewerb auf dem Reisemarkt ist in vollem Gang, denn Neckermann will in den nächsten Jahren weiter wachsen – auf Kosten der Mitbewerber. Der Vorstand setzt auf Verdrängung. Wir sprachen mit Dr. Peter Fankhauser auf Malta.

"Dr. Peter Fankhauser: Wir wollen die Besten sein" vollständig lesen

Wer kennt sie nicht, die Venedig-Krimis um den freundlichen Commissario Brunetti? Der 14. Fall „Blutige Steine” steht derzeit auf den Bestseller-Listen ganz vorne. Und seit die ersten Fälle im Fernsehen erschienen, wandern immer mehr Deutsche auf Brunettis Spuren durch die Lagunenstadt. Bei Diogenes gibt es dazu sogar einen Stadtplan. Und doch kennt kaum ein Venezianer die Krimis, die Venedigs Schönheit feiern. Wir fragten die Autorin Donna Leon (64), warum das so ist.
"Donna Leon: Ich möchte keine Berühmtheit sein" vollständig lesen


Zwölf deutsche Städte erwarten sich von der Fußballweltmeisterschaft im nächsten Jahr nicht nur einen Ansturm der Fans, sondern auch einen nachhaltigen Impuls für den Tourismus. Wir sprachen mit dem Präsidenten des Deutschen Reisebüro- und Reiseveranstalter-Verbands Klaus Laepple über Erwartungen zur und Auswirkungen der WM.
"Die Fußball-WM ist eine einmalige Chance für Deutschland - Ein Gespräch mit DRV-Präsident Klaus Laepple" vollständig lesen


Er trägt Jeans und Turnschuhe und wirkt trotz des goldenen Siegelrings so gar nicht wie ein sizilianischer „barone”: Doch Ottavio Cappellani, der neue Stern am italienischen Literaturhimmel, stammt aus einem uralten Adelsgeschlecht, das seine Wurzeln auf österreichische Templer-Ritter zurückführt, die im elften Jahrhundert auf Sizilien hängen blieben und vom Papst als Dank für ihren Einsatz bei den Kreuzzügen Land bekamen. Seit der Landreform in den fünfziger Jahren, bei der die Familie ihre Palazzi und einen großen Teil der Ländereien verlor, haben sich die Cappellanis nach Catania zurückgezogen. Dort wurde Ottavio vor 35 Jahren geboren. Und ausgerechnet er, der Sohn aus gutem Haus, der studierte Philosoph, Gelegenheitsjournalist und -Komponist, hat einen Mafia-Roman geschrieben. Buch gewordene Pulp Fiction urteilten die Kritiker und warfen dem Autor vor, mit seiner lakonischen Umsetzung das Thema zu verharmlosen. Lilo Solcher sprach mit Ottavio Cappellani in Catania.
""Die Mafia ist nur noch Kitsch" - Der Sizilianer Ottavio Cappellini über sein Buch, Sizilien und die Mafia" vollständig lesen

Keine Rede vom Kuss der Muse

Dienstag, 5. Juli 2005


Amelie Fried
Die Erfolgsautorin und TV-Moderatorin Amelie Fried sieht Schreiben als harte Arbeit und eher unglamouröses Handwerk. Lilo Solcher sprach mit ihr in Schwabing.
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